AK fordert mehr Transparenz bei Ökostrom-Förderung

Öffentlichkeit hat ein Recht auf transparente Entscheidungsprozesse

Wien (OTS) - Vom Photovoltaik-Markt gibt es grundsätzlich Positives zu berichten: die Kosten für Photovoltaik-Anlagen sind in den vergangenen Jahren massiv gesunken. Dies ist einerseits auf Innovationsschübe bei der Produktion, andererseits auf die angebots-und nachfrageseitige Marktentwicklung zurückzuführen. Doch die österreichische Ökostrom-Förderpolitik vollzieht diese massive Kostensenkung nicht nach, so die AK Kritik. Stattdessen sollen dem Vernehmen nach die Fördertarife für Photovoltaik-Strom im Jahr 2015 kaum gesenkt werden.

Diese irrationale Förderpolitik geht nicht nur auf Kosten der KonsumentInnen, die für die Fördergelder aufkommen müssen. Auch der Photovoltaikausbau insgesamt leidet: im Ökostromgesetz sind 8 Millionen Euro pro Jahr an Fördergelder für den Photovoltaik-Ausbau reserviert. Überhöhte Fördertarife führen dazu, dass die Fördermittel schneller ausgeschöpft sind und weniger Anlagen gebaut werden können. Massive Kritik übt die AK an der Intransparenz des Prozesses bei der Tariffestlegung. Wichtige Gutachten zur Festlegung der Fördertarife werden der Öffentlichkeit vorenthalten. Die AK fordert absolute Transparenz und die sofortige Veröffentlichung aller relevanten Gutachten.

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Katharina Nagele
Tel.: (+43-1) 501 65 2678
katharina.nagele@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0003