VSStÖ ad BM Mittterlehner: Endlich Mut zur Reform!

Die große Baustellen im Hochschulbereich benötigen echte Reformen

Wien (OTS) - Rechtzeitig zum Semesterstart, geht die Novelle des Universitätsgesetzes in Begutachtung. Für den VSStÖ müssen noch größere Reformen folgen. "Die angekündigte Einführung der Frauenquote ist ein positiver Schritt in die richtige Richtung. Diese muss jedoch verpflichtend sein! Das Gesetz darf keine Schlupflöcher enthalten -nur so kann Frauenförderung passieren", so VSStÖ-Vorsitzende Rasha Abd El Mawgoud.

"In Hinblick auf die pädagogische Ausbildung war es längst überfällig, mehr Rechtssicherheit für Studierende zu erreichen. Dennoch bringt die Änderung keine Verbesserungen für Studierende. Die bestehenden Zugangsbeschränkung wurden abermals im UG verankert. Um einen freien und offenen Hochschulzugang zu gewährleisten, müssen diese endlich abgebaut werden", betont Mawgoud.

Kritisch sieht die Vorsitzende vorallem die neue Regelung bei Plagiaten, sowie die Fristen zu auslaufenden Doktoratsstudien: "Diese Regelungen dürfen nicht zum Nachteil der Studierenden getroffen werden. Ein Ausschluss vom Studium wegen Plagiierens ist überzogen und bedeutet durch Verlust der Beihilfen den finanziellen Abgrund für viele Studierende", so Mawgoud, "auch bei den Fristen müssen diese an die Durchschnittsstudiendauer angepasst werden und nicht an unrealistische Zahlen wie der Mindeststudienzeit.".

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Verband Sozialistischer Student_innen in Österreich
Rasha Abd El Mawgoud
Bundesvorsitzende
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