• 01.10.2014, 13:04:04
  • /
  • OTS0173 OTW0173

ÖH ad UG Novelle: doppelte Knock-Out-Phase statt echter Reform

Erhöhung der Frauenquote durchaus positiv

Utl.: Erhöhung der Frauenquote durchaus positiv =

Wien (OTS) - Die Novellierung des Universitätsgesetzes stößt bei der
Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) auf Kritik. "Die
erneute Verankerung von Zugangsbeschränkungen und StEOP bringt keine
Verbesserungen mit sich. Durch diese doppelte Knock-Out-Phase werden
zu viele junge Menschen am Studium gehindert", so Bernhard Lahner vom
Vorsitzteam der ÖH, "wir haben bereits ein Konzept für echte
Orienteriung geschaffen. Ziel ist es dabei, Studierenden die
Möglichkeit zu bieten, verschiedene Studienrichtungen, alle
Hochschulen und wissenschaftliche Grundlagen kennenzulernen. Die lang
geforderte Orienierungsphase muss endlich umgesetzt werden.

Unter dem Vorwand der Qualitätssicherung von wissenschaftlichen
Arbeiten dürfen Universitäten künftig bei Plagiaten verstärkt
Sanktionen durchführen. "Fehlverhalten von Studierenden darf nicht im
Ausschluss vom Studium enden. Dies gefährdet durch den
Beihilfenverlust Existenzen vieler Studierenden. Viel wichtiger ist
es, den Studierenden schon früher das Handwerkszeug zu
wissenschaftlichen Arbeiten zu lehren. Dank ÖH gibt es eine
Empfehlung der HSK "Qualität der Lehre" in den Erläuterungen des
UGs", erklärt Lahner.

Die ÖH begrüßt die aktive Frauenförderung in der Novelle des
Universitätsgesetzes. "Die Erhöhung des Frauenanteils in
Hochschulgremien auf 50 Prozent ist ein wichtiger, längst notwendiger
Schritt," so Lahner weiter, "wir erwarten jedoch eine große
UG-Novelle samt Einführung der Drittelparität in Hochschulgremien.
Die jetzige Novelle bringt wenig Verbesserungen - die lange
geforderte Reform bleibt abermals aus."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NHO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel