Podgorschek: Neue Berechnungsmethoden verdeutlichen enorme Staatsschulden

Schuldenreduktion muss höchste Priorität haben

Wien (OTS) - "Die statistische Neuberechnung des heimischen Schuldenstandes bestätigt unsere Warnungen, dass die Staatsschulden wesentlich höher sind, als die Bundesregierung bisher eingestanden hat", kommentiert der freiheitliche Budgetsprecher NR Abgeordneter Elmar Podgorschek die Revision der Staatsschulden durch Einbeziehung ausgelagerter Schulden.

Auf Grund der maroden Banken im Staatsbesitz, insbesondere der Österreichischen Volksbanken AG ÖVAG sowie der Hypo Alpe Adria, sei ein weiterer Anstieg der Staatsschulden im kommenden Jahr fix. "Wenn bei SPÖ und ÖVP noch immer nicht die Alarmglocken läuten, dann ist ihnen nicht mehr zu helfen", so Podgorschek. Die nachhaltige Reduktion des Schuldenstandes müsse jetzt oberste Priorität haben.

"Noch befinden wir uns in einer Phase äußerst niedriger Zinsen. Dies muss dazu genutzt werden, endlich Schulden abzubauen, da jede Zinserhöhung einen massiven Anstieg des Defizites zur Folge hätte", fordert Podgorschek. Eine umfassende Staats- und Verwaltungsreform müssten umgehend in Angriff genommen sowie eine echte Schuldenbremse eingeführt werden. "Die enormen Schulden stellen der Bundesregierung ein äußerst schlechtes Zeugnis aus und sind Folge jahrelanger Untätigkeit. Ein Umkehr ist dringend erforderlich", schließt Podgorschek.

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