Steuerberater begrüßen Initiative zur einheitlichen Buchführung bei Ländern und Gemeinden

Wien (OTS) - Der Vorstoß von Finanzminister Schelling zur einheitlichen Buchführung von Ländern und Gemeinden hat die volle Unterstützung der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. "Es ist höchste Zeit, dass die Länder Jahresabschlüsse erstellen, aus denen die Höhe der Landeshaftungen hervorgeht.", meint Klaus Hübner, Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. Schulden und Vermögenswerte werden in den Ländern zum Teil unterschiedlich verbucht und damit werden die Beurteilung und der Vergleich der finanziellen Lage der Länder erheblich erschwert.

Zusätzlich ist das derzeitige System der Kameralistik aus betriebswirtschaftlicher Sicht als Entscheidungsgrundlage wenig geeignet. Wichtige Informationen über die finanzielle Lage werden nicht dargestellt und durch die cash-orientierte Planung sind die Gestaltungsspielräume sehr groß. Anstatt Ausgaben bzw. Einnahmen periodengerecht zu erfassen, kann beispielsweise die Bezahlung von Zinsen oder Leasingraten hinausgeschoben werden um kurzfristig ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Die KWT sieht diese Initiative als ersten Schritt in Richtung mehr Transparenz und der notwendigen Verwaltungsreform.

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