Maria Ehrich, Simon Schwarz und "Der letzte Himmel über Burma" (AT)

Sabine Derflinger inszeniert ORF/ARD-Autobiografieverfilmung

Wien (OTS) - Was wie ein Märchen klingt, endet in einem Alptraum:
Eine österreichische Försterstochter heiratet einen Shan-Prinzen in Burma und wird selbst Prinzessin. Doch das Glück währt nicht lange, denn nach einem Militärputsch gerät die Familie in Lebensgefahr. Eine unglaubliche Geschichte nach einer wahren Begebenheit wird seit Dienstag, dem 30. September 2014, in Kärnten, Wien, Wiener Neustadt, Thailand und Burma (Myanmar) erzählt, wenn Maria Ehrich als "Himmelsprinzessin" Inge Eberhard vor der Kamera steht. An ihrer Seite spielen in dem ORF/ARD-Biopic "Der letzte Himmel über Burma" (AT) bis Anfang Dezember u. a. auch Simon Schwarz ("Vorstadtweiber"), Pauline Knof, Regina Fritsch, Cornelia Gröschel, Fanny Krausz und der Thailänder Daweerit Chullasapy. Regie bei dieser 100-minütigen Verfilmung von Inge Sargents autobiografischem Roman "Twilight over Burma" führt Sabine Derflinger ("Vorstadtweiber", "Tatort -Angezählt"). Das Drehbuch stammt von Rupert Henning.

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Für die zielstrebige Studentin Inge Eberhard (Maria Ehrich) erfüllt sich in den 50er Jahren ein Traum - sie erhält das begehrte Fulbright-Stipendium. Vom Forsthaus ihrer Eltern (Regina Fritsch) in Kärnten hinaus in die weite Welt: genau das Richtige für die selbstbewusste 21-Jährige. Auf einer Studentenparty in Denver begegnet ihr Sao Kya Seng (Daweerit Chullasapy), ein Bergbaustudent aus Burma. Sie verliebt sich in den höflichen, etwas schüchternen Mann, und als ihr Sao einen Heiratsantrag macht, scheint das Glück perfekt. Inge folgt ihrem Ehemann in dessen Heimat, doch bei der Ankunft in Rangun erwartet sie die Überraschung ihres Lebens: Ihre große Liebe ist der Prinz des Shan-Staates Hsipaw im heutigen Myanmar - und Inge wird plötzlich Mahadevi, die "Himmelsprinzessin". Doch sie ist keine Luxusprinzessin, sondern eine moderne Fürstin, die sich für bessere medizinische Versorgung engagiert und mit ihrer aufgeschlossenen Art die Herzen ihres Volkes erobert. Nach Kräften unterstützt sie ihren Mann. Sao möchte mehr Demokratie, die Feudalherrschaft abschaffen und westliches Gedankengut einführen. Dennoch ist er hin- und hergerissen zwischen seinen liberalen Ideen und den konservativen Kräften seines Landes.

Am 2. März 1962 passiert die Katastrophe: Mit einem Militärputsch kommt General Ne Win (Sahajak Boonthanakit) an die Macht - jäh ändert sich das Leben der Fürstenfamilie. Sao wird verschleppt, Inge und die beiden Kinder Mayari (Venetia Yanisa Hogg) und Kennari (Kaitlin Wasita Oren) unter Hausarrest gestellt. Mutig kämpft sie für Saos Freilassung, muss sich aber zuletzt für ihre eigene Sicherheit und die ihrer Kinder entscheiden. Mit Hilfe ihrer dänischen Nachbarin Elsa (Pauline Knof), die im diplomatischen Dienst arbeitet, und des alten Freundes Fritz (Simon Schwarz), ein österreichischer Handelsdelegierter, bereitet Inge die lebensgefährliche Flucht vor. Doch die Suche nach dem spurlos verschwundenen Sao gibt sie nicht auf.

"Der letzte Himmel über Burma" (AT) ist eine Produktion der DOR Film in Koproduktion mit der ARD Degeto für das Erste und dem ORF, gefördert vom Fernsehfonds Austria und Filmfonds Wien sowie dem Land Kärnten.

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