Welttierschutztag 2014 - Österreichischer Tierschutzverein im täglichen Einsatz für die Tiere

Wien (OTS) - Seit 1931 wird der 4. Oktober offiziell als Welttierschutztag begangen. Der internationale Aktionstag ist zugleich Namenstag des Heiligen Franz von Assisi, der als erster, engagierter Tierschützer bekannt ist. Die "Assisi-Höfe" des Österreichischen Tierschutzvereins stehen das ganze Jahr über täglich offen für notleidende oder heimatlose Tiere.

Nicht nur der 4. Oktober, sondern 365 Tage im Jahr gelten für den Österreichischen Tierschutzverein als Welttierschutztag. Auf den "Assisi-Höfen" leben die Tierpfleger rund ums Jahr mit und für Tiere, denen sonst ein fürsorgliches Zuhause fehlt. In diesen Zufluchtstätten werden in ganz Österreich mittlerweile mehr als 400 notleidende Tiere betreut. Oft wurden die armen Geschöpfe zuvor gequält, verletzt oder einfach herzlos ausgesetzt. Die Einsätze der "Assisi-Hof"-Tierrettung erretten oft - 24 h am Tag - Tierleben in letzter Minute und bringen wieder Hoffnung und Sicherheit für verschreckte Tierseelen. Auf den großzügigen "Assisi-Höfen" erholen sich die bedürftigen Tiere meist rasch: sie genießen hier viel Freiheit, Zuwendung und artgerechte Pflege. "Sobald sie wieder vermittelbar sind können sie an einen neuen Pflegeplatz vergeben werden oder am "Assisi-Hof" einen beschützten Lebensabend verbringen", erklärt Susanne Hemetsberger, GF des Österreichischen Tierschutzvereins.

Nähere Informationen über die "Assisi-Höfe" oder Tiervermittlungen finden Interessierte unter: www.tierschutzverein.at

Gelebter Tierschutz jeden Tag

"Der Welttierschutztag sollte für jeden Einzelnen ein Anlass sein, zu überdenken, in welcher Hinsicht das Wohl der Tiere besonders im Argen liegt", unterstreicht Hemetsberger. Viele Tiere werden heute unüberlegt aus einer spontanen Laune heraus im Internet bestellt, um schon bald das Interesse daran wieder zu verlieren. Süßer Babynachwuchs in Tiergärten wird immer noch medial bejubelt, anstatt die wahren Hintergründe dieser Gefangenschaftshaltungen zu beleuchten. In der Jägerschaft machen sich immer mehr "schießwütige, schwarze Schafe" breit und überschatten das vormals positive Image der Heger und Pfleger für Wild und Wald. "Stellen Sie sich doch im Supermarkt öfters die Gewissensfrage zum Thema Fleischkonsum: muss es wirklich regelmäßig das Billigfleisch sein, das nachweislich nur aus Massentierhaltung stammen kann? Oder wäre ein Verzicht, zumindest ab und an und damit weniger Tierleid nicht ein schöner Vorsatz für den Welttierschutztag?", so der Aufruf des Österreichischen Tierschutzvereins.

"Wir appellieren an jeden Einzelnen und die zuständigen Behörden im Speziellen, mehr Engagement und Respekt im Umgang mit Tieren zu zeigen. Schauen Sie nicht weg, wenn Sie Tierleid sehen! Besonders die Politik ist gefordert im Sinne der Tiere für Verbesserungen zu sorgen. Tiere haben nichts von Versprechen, nur von Taten!", so Hemetsberger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Bettina Schmitzberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0664/8468247
schmitzberger@tierschutzverein.at
www.tierschutzverein.at

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