VP-Hefelle ad Praterstern: Jetzt gemeinsam an Lösungen arbeiten!

VP-Antrag auf Etablierung einer Sozialeinrichtung wurde in der Sitzung der Bezirksvertretung einstimmig angenommen

Wien (OTS) - "Die Probleme auf dem Praterstern sind seit Jahren virulent und wurden bisher keiner befriedigenden Lösung zugeführt", so der Leopoldstädter VP-Bezirksrat Paul Hefelle anlässlich der Diskussion des Themas in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung.

"Der gestern einstimmig angenommene VP-Antrag auf Etablierung einer Sozialeinrichtung im leer stehenden Polizeiinspektorat sollte dazu beitragen, die Situation zumindest ein wenig zu verbessern", erklärt Hefelle.

Im März 2013 wurde ein VP-Antrag auf ein Alkoholverbot mehrheitlich an die Sozialkommission zugewiesen, wo der Praterstern seither regelmäßig Thema ist, so der Bezirksrat: "Erst vor Kurzem berichtete eine Vertreterin der Sucht- und Drogenkoordination Wien, dass sich die Anzahl der dort befindlichen 'marginalisierten Gruppen' aktuell auf durchschnittlich 55 Personen beläuft und ein Rückgang dieser Anzahl nicht zu erwarten ist."

"Für uns war immer klar, dass der Praterstern vor allem in zweierlei Hinsicht zu sehen ist: Als Sicherheits-Problem, weil es durch alkoholisierte Personen immer wieder zu Übergriffen, Raufhandel und für Passanten unangenehmen Situationen kommt. Und als soziales Problem, weil ein Teil der Menschen, die sich Tag und Nacht dort aufhalten, einfach Hilfe braucht."

"Wir würden ein Alkoholverbot nach wie vor für sinnvoll erachten, müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass die rot-grün-kommunistische Mehrheit im Bezirksparlament hier nicht mitgehen will. Umso mehr freut es uns, dass alle Fraktionen - SPÖ, FPÖ, Grüne und KPÖ - beim gestrigen Antrag der ÖVP mitgegangen sind. Ein kleiner Schritt, der die Situation am Hotspot Praterstern zumindest ein wenig entschärfen kann", so der VP-Bezirksrat abschließend.

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