SoHo zum Internationalen Tag der älteren Menschen: Chancen des demografischen Wandels nutzen

Traschkowitsch/Allen/Wolf: Gesellschaft muss verstärkt auf Bedürfnisse älterer LSBTI-Personen eingehen

Wien (OTS/SK) - Der 1. Oktober wurde bereits 1990 von den Vereinten Nationen zum Tag für ältere Menschen erklärt. Zielsetzung waren und sind nach wie vor, die Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels in das Bewusstsein der Menschen zu rücken. "Die Leistungen Älterer müssen in der Gesellschaft mehr hervorgehoben werden, Ältere sind ein Gewinn für die Gesellschaft. Angesichts des demografischen Wandels müssen wir uns in Zukunft verstärkt auch den Bedürfnissen von älteren Lesben, Schwulen, Trans* und Intersexuellen Menschen annehmen, auf Bundes- und vor allem auf kommunaler Ebene", betonte Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der Sozialdemokratischen LSBTI Organisation (SoHo), gegenüber dem SPÖ Pressedienst. ****

Die Lebenserwartung steigt und die Zahl der älteren Menschen wächst. "Älterwerden ist ein Geschenk! Vor allem ältere homosexuelle und Trans* Menschen haben in einer Zeit gelebt, in der sie ihre sexuelle Orientierung bzw. Identität nicht ausleben bzw. zeigen konnten", sagt Nick Allen, Seniorensprecher der Sozialdemokratischen LSBTI Organisation. Das habe sich geändert, so Allen weiter. "Es ist aber wichtig, dass Ältere, die den Wunsch haben, endlich so zu leben, wie sie wollen, die richtigen Ansprechstellen vorfinden", betont der Seniorensprecher.

"Menschen werden künftig länger im Arbeitsleben bleiben, und dazu zählen eben auch Lesben, Schwule und Trans*Menschen", gibt Manfred Wolf, Stv. Wiener Vorsitzender und Sprecher für Gewerkschaften in der Sozialdemokratischen LSBTI-Organisation, zu bedenken. Hier müsse im Hinblick auf Mehrfachdiskriminierungen stärker sensibilisiert werden:
"Es geschieht bereits viel Positives zum Thema Diversität in Betrieben und Unternehmen, vor allem zum Schutz für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", es gelte jedoch "weitere Maßnahmen in Arbeiterkammern und Gewerkschaften zu setzen", so Wolf.

"Österreich wird zwar älter, ist aber auch offener, bunter und vielfältiger geworden. Die Vielfalt an Lebensentwürfen, eben auch der älteren Menschen, nimmt zu. Das eröffnet Chancen für die Gesellschaft. Wir müssen nur dafür gerüstet zu sein", so Traschkowitsch, Allen und Wolf. (Schluss) sc/mp

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