Christian Ragger: Goiginger Kaserne in Bleiburg muss erhalten bleiben!

FPÖ stellt sich gegen "Kaputtsparen" des Bundesheeres - LH Kaiser sieht tatenlos zu

Klagenfurt (OTS) - Das Österreichische Bundesheer ist angezählt und soll in den verschiedensten Bereichen kaputtgespart werden. Immer wieder lässt die Bundesregierung mit neuen Schließungsplänen aufhorchen. Wie aus heutigen Medienberichten zu entnehmen war, denkt Verteidigungsminister Gerald Klug nun auch über die Schließung der südlichsten Garnison Österreichs, der Goiginger Kaserne in Bleiburg, nach. "Die Freiheitlichen sprechen sich klar gegen diese Pläne aus. Verteidigungsminister Klug hat bei seinem "Schließung-Wahn" wohl die Wichtigkeit solcher Kasernen für kleine Bundesländer vergessen", betont der Kärntner FPÖ-Obmann LR Mag. Christian Ragger.

Auch der derzeitige Vorsitzende der Landeshauptleute LH Dr. Peter Kaiser bleibt vieles schuldig. So hätte er bereits vor Wochen klar machen müssen, dass Kärnten sich vehement gegen ein Kaputtsparen des Bundesheeres wehren wird. Nach den Postämtern, den Polizeidienststellen und den Schulen folgen nun die Kasernen. "Die Ausdünnung des ländlichen Raumes geht munter weiter. Wenn es um Asylwerber geht, setzt sich Kaiser gerne in Szene. Ist aber die Funktionsfähigkeit des Bundesheeres aufgrund der Sparpläne infrage gestellt ist, hört man von ihm nichts", kritisiert Ragger.

Die Goiginger Kaserne, welche neben Gerät auch 40 Kadersoldaten beherbergt, sei besonders wichtig für eine Region wie Kärnten. "Gerade im Hinblick auf Katastropheneinsätze ist Kärnten auf jeden Mann angewiesen. Unser Bundesland kann und darf es nicht hinnehmen, wie fahrlässig hier rein nach Zahlen und ohne situative Beobachtung mit dem Heer umgegangen wird", schließt Ragger.

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