FPÖ-Deimek: Bewegung um Goldreserven der Deutschen Bundesbank

Jetzt ist Hans Jörg Schelling in der Pflicht

Wien (OTS) - Erneut gerät Bewegung in das Thema Goldreserven. Die Bestände der Deutschen Bundesbank sollen in Zukunft nicht mehr von privaten Sicherheitsfirmen, sondern von Bundespolizisten bewacht werden. "Jetzt ist Finanzminister Hans Jörg Schelling in der Pflicht, sich für die inländische Lagerung unserer Goldreserven einzusetzen", kommentiert der FPÖ-Nationalratsabgeordnete und Gründer der Initiative "Rettet unser österreichisches Gold", Gerhard Deimek.

Die Goldreserven der Oesterreichischen Nationalbank lagern zu mehr als 80 Prozent im Ausland. Ein Umstand, der seitens der FPÖ vehement bemängelt wird. "Deutschland ist um einiges weiter, wenn es um die nationalen Goldbestände geht. Die Rückführung wurde - wenn auch unter teils merkwürdigen Bedingungen - gestartet. Jetzt wird das Gold sogar bald von Bundespolizisten bewacht", fordert Deimek, mehr Beweglichkeit von OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny. "Ich verstehe nicht, warum sich Nowotny dem Trend inländischer Lagerung partout nicht anschließen will. Hier ist Finanzminister Hans Jörg Schelling in der Pflicht, ein politisches Machtwort mit dem Direktorium der Nationalbank zu sprechen", fordert Deimek.

"Ich habe schon eine Anfrage an Herrn Schelling gerichtet. Man wird sehen ob er es wagt, mehr Transparenz in die Causa Nationalbankgold zu bringen", hofft Deimek auf Schellings Kooperationsbereitschaft. "Wir werden jedenfalls nicht nachgeben und weitere Initiativen setzen. Das Gold der Österreicherinnen und Österreicher muss vollständig in Österreich gelagert werden. Daran führt für uns Freiheitliche kein Weg vorbei", erneuert Deimek seine Forderungen.

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