21er Haus auf der Viennafair: Videokunst und Schwerpunkte zu den laufenden Ausstellungen aus dem Ursula Blickle Video Archiv

21er Haus (OTS) - Dieses Jahr präsentiert das 21er Haus auf der Viennafair eine Auswahl von Arbeiten aus dem Ursula Blickle Video Archiv. Das 2007 gegründete Ursula Blickle Video Archiv gilt als eines der wichtigsten Archive zur Videokunst mit Schwerpunkt auf den 1990er und 2000er Jahren, jener Zeit in der sich das Video als selbstständiges Ausdrucksmittel bildender Künstler durchsetzte. Das Belvedere/21er Haus hat das Archiv nun in Kooperation mit der Ursula Blickle Stiftung und der Universität für angewandte Kunst Wien überarbeitet, erweitert und seit kurzem unter www.ursulablicklevideoarchiv.com auch online verfügbar gemacht. An unserem Stand auf der Viennafair ist ein Querschnitt durch die vergangenen Jahrzehnte und Spielarten der Videokunst aus dem Archiv zu sehen, sowie Schwerpunkte zur derzeit laufenden Ausstellung "Sigmund Freud und das Spiel mit der Bürde der Repräsentation" und der in Kürze eröffnenden Schau "Peter Weibel - Medienrebell. Warnung! Diese Ausstellung kann Ihr Leben verändern."

21er Haus
Das 21er Haus ist Wiens jüngstes Museum. Sein Schwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Kunst. Es widmet sich sowohl österreichischen als auch internationalen Arbeiten und befasst sich mit Fragen und ästhetischen Phänomenen unserer Zeit. In der Nähe seines Stammhauses, des Belvedere, gelegen, präsentiert das 21er Haus auf drei Ebenen 15 Einzel-, Gruppen- und Themenausstellungen im Jahr. Neben den Ausstellungen des 21 Hauses und den sie begleitenden Programmen, die Führungen, Workshops, Gespräche, Vorträge, Konzerte und andere Vorführungen umfassen, bietet das Blickle Kino Filme über Künstler und Künstlerfilme, während sich der Salon für Kunstbuch auf Publikationen zur Kunst konzentriert. Das Museum beherbergt auch die Fritz-Wotruba-Stiftung und die Artothek des Bundes. Ursprünglich als österreichischer Pavillon für die Weltausstellung in Brüssel 1958 geplant, dient der moderne Bau heute als sozialer Raum, als Bühne und Plattform für künstlerische Produktion, Rezeption und Interpretation.

Aus Anlass des 75. Todestages von Sigmund Freud im September 2014 geht das 21er Haus in Zusammenarbeit mit dem Sigmund-Freud-Museum der Frage nach, wie sich Freuds Theorien in der Kunst von heute wiederfinden. Die Schau "Sigmund Freud und das Spiel mit der Bürde der Repräsentation" versammelt Werke von John Baldessari, Clegg & Guttmann, Jenny Holzer, Ilya Kabakov, Haim Steinbach sowie Franz West in einer Installation von Joseph Kosuth.
Ab 17. Oktober 2014 widmet das 21er Haus dem Medienkünstler und -theoretiker Peter Weibel als einer der Schlüsselfiguren der österreichischen Kunstszene eine Retrospektive unter dem Titel "Peter Weibel - Medienrebell. Warnung! Diese Ausstellung kann Ihr Leben verändern."
Anfang 2015 beschäftigt sich die Ausstellung Schlaflos mit dem Thema des Betts in der Kunst und versammelt ebenso Werke alter Meister wie Arbeiten zeitgenössischer Künstler, etwa von Damien Hirst, Tracey Emin, Yayoi Kusama, Nam June Paik, Franz West und Erwin Wurm.
Sehen Sie mehr zum Programm des 21er Haus unter: www.21erHaus.at

21er Haus auf der Viennafair
Standnummer B16
Viennafair The New Contemporary, 2. - 5. Oktober 2014 www.viennafair.at

21er Haus auf der Viennafair

Datum: 2. - 5.10.2014

Ort:
Wien

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Galerie Belvedere
Claudia Bauer
Kommunikation & Neue Medien 21er Haus
Tel.: +43 1 795 57-185
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www.21erhaus.at

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