FP-Waldhäusl: Minister Klug setzt mit seinem Kasernen-Kahlschlag ganze Regionen außer Gefecht

FP-Anträge sollen Schließung von Horner-Kaserne sowie MILAK-Gymnasium verhindern

St. Pölten (OTS) - "Wovor wir immer gewarnt haben, scheint nun bittere Realität zu werden", so der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl zu den Ankündigungen von Verteidigungsminister Klug, die Kaserne in Horn schließen zu wollen. Alle freiheitlichen Appelle in diese Richtung wurden von Seiten der ÖVP damit abgetan, dass es zu keiner Schließung kommen würde. "Wo bitte bleibt nun der Aufschrei der ÖVP? Jetzt ist es an der Zeit, den Zusagen und Lippenbekenntnissen der letzten Jahre auch Taten folgen zu lassen", fordert Waldhäusl.

"Hier steht die Sicherheit der Bevölkerung am Spiel, wird die Kaserne geschlossen, gibt es keinen ausreichenden Katastrophenschutz mehr. Darüber hinaus würde damit ein wichtiger wirtschaftlicher Impuls für die Region wegfallen. Die Einsparungsmaßnahmen beim Bundesheer müssen ein Ende haben. Ich fordere abermals die ÖVP auf, die fehlenden Mittel zur Verfügung zu stellen und für den Weiterbestand der Kasernen und damit des Katastrophenschutzes in Niederösterreich zu sorgen", so der freiheitliche Mandatar, der diesbezüglich auch einen Antrag einbringen wird.

Ebenso per Antrag verhindern will die FPÖ das Schließen des MILAK-Gymnasiums. Das Militärrealgymnasium an der Theresianischen Militärakademie in Wr. Neustadt sei die einzige Ausbildungsstätte dieser Art in ganz Österreich. "Diese jetzt schließen zu wollen, wie von Minister Klug angekündigt, ist ein bildungspolitisches Verbrechen. Es ist dringend an der Zeit, nicht nur den Verteidigungsminister bei seinem Kahlschlag in Niederösterreich zu stoppen, sondern von Seiten der ÖVP endlich munter zu werden und etwas gegen diese Sparexzesse zu unternehmen. Umso wichtiger ist es, diese Themen schon beim Oktober-Landtag zu diskutieren, um so rasch als möglich gegen die Schließungen aktiv werden zu können", so Waldhäusl abschließend.

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