Carinthischer Herbst im Jugendparlament

Kärntner SchülerInnen können sich zur Teilnahme bis 27. Oktober bewerben

Wien (PK) - Wie werden Gesetze eigentlich gemacht? Wozu diskutieren die Abgeordneten im Parlament so viel? Und wie hängt das alles mit Demokratie zusammen? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten diesmal SchülerInnen aus dem Bundesland Kärnten, wenn am 28. November 2014 das Jugendparlament erneut tagt. Einen ganzen Tag lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen des Hohen Hauses blicken, um selbst zu erleben, wie denn Gesetzgebung in den einzelnen Schritten abläuft.

Kärntner Schulklassen der 9. Schulstufe aller Schultypen hat Nationalratspräsidentin Doris Bures eingeladen, sich bis einschließlich 27. Oktober 2014 mit einem Beitrag zum Thema "Was bedeutet Demokratie für dich und deine KlassenkollegInnen?" um die Teilnahme am Jugendparlament zu bewerben.

Beim Jugendparlament am 28. November nehmen die Jugendlichen die Rolle eines Abgeordneten oder einer Abgeordneten ein und erfahren so hautnah, was PolitikerInnen im Parlament tatsächlich machen und welche Aufgaben sie haben: So beraten die SchülerInnen in eigenen Klubs eine (virtuelle) Gesetzesvorlage und versuchen bei Ausschusssitzungen und einer Plenarsitzung im Nationalratssaal, entsprechende Mehrheiten für etwaige Abänderungsanträge und Entschließungen zu schmieden. Kompromisse suchen, Verbündete finden, alles das gehört zu den Anforderungen der parlamentarischen Diskussionen über den Gesetzesvorschlag im Vorfeld, um einen mehrheitsfähigen Gesetzesentwurf zustande zu bringen. Darüber hinaus bereiten die JungmandatarInnen Reden vor, in denen der Standpunkt ihrer Fraktion nachvollziehbar dargelegt wird. Eine Herausforderung ist es auch, JournalistInnen den jeweiligen Stand der Verhandlungen zu erklären. Das ganze Jugendparlament hindurch werden die Schülerinnen und Schüler von "echten" Abgeordneten aller Parlamentsparteien und MitarbeiterInnen der Parlamentsdirektion unterstützt, die ihnen mit ihrer Erfahrung zur Seite stehen.

Die Anreise nach Wien zum Jugendparlament erfolgt bereits am Donnerstag, dem 27. November. Die Schülerinnen und Schüler werden am Nachmittag dieses Tages von Bundesratspräsidentin Ana Blatnik im Parlament begrüßt. Anschließend lernen sie die Räumlichkeiten des Hohen Hauses kennen und werden auf das Thema, das sie diskutieren werden, eingestimmt. Mit dem Jugendparlament sollen die Schülerinnen und Schüler, die gerade das Wahlalter erreichen, besseres Verständnis für parlamentarische Abläufe sowie Partizipation bekommen. "Rein ins Parlament" heißt es für die künftigen JungwählerInnen zwei Mal im Jahr: Zur Bewerbung sind immer die Schulklassen aus jenem Bundesland aufgerufen, das gerade den Bundesratsvorsitz innehat; im zweiten Halbjahr 2014 ist das Kärnten. (Schluss) red

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