ÖH: Für das Recht auf einen selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch - Pro Choice

Gemeinsamer Aufruf zur Demonstration am 28.9.

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) und die ÖH an der Universität Wien setzen sich gemeinsam für mehr Rechte von Frauen ein. Kommenden Sonntag findet der internationale Aktionstag für freien Zugang zu sicheren und legalen Schwangerschaftsabbrüchen statt. In Österreich gilt zwar seit 40 Jahren die sogenannte Fristenlösung, die einen legalen Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten drei Monate möglich macht, es handelt sich dabei aber noch immer um eine Tat laut Strafgesetzbuch. "Wir als ÖH fordern die absolute sexuelle Selbstbestimmung von Frauen. Es kann nicht sein, dass in einigen Bundesländern eine medizinisch einwandfreie Abtreibung noch immer nicht möglich ist. Vielfach werden Frauen dann auch noch von Abtreibungsgegner_innen terrorisiert. Wir müssen den Frauen hier zukünftig mehr Rechte und Schutz gewährleisten"; so Viktoria Spielmann und Julia Freidl vom Vorsitzteam der ÖH.

In den meisten westlichen Ländern ist der Schwangerschaftsabbruch kostenlos und frei zugänglich, so aber nicht in Österreich. "Es darf nicht darum gehen, was Frauen* dürfen und was nicht. Selbstbestimmung bedeutet, dass Frauen* das Recht haben über ihren Körper und ihre Sexualität zu bestimmen und niemand ihnen das streitig machen kann. Wir fordern den freien Zugang zu Verhütungsmitteln und eine Diskussion über Schwangerschaftsabbrüche, in der die Interessen der Frauen* im Mittelpunkt stehen", betonen Lucia Grabetz, Cathy Schneider und Stephanie Marx vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Am Sonntag, 28.9. findet dazu um 15 Uhr am Stephansplatz/Jasomirgottstraße eine Demonstration statt. "Wir rufen alle dazu auf sich unseren Forderungen anzuschließen und dort für mehr Rechte und Selbstbestimmung einzutreten", so die ÖH-Vertreter_innen noch abschließend.

Link: http://zwanzigtausendfrauen.at/2014/09/aktionstag/

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