Christian Ragger: ÖVP in kulturpolitischer Ohnmacht

Heimatherbst gestricht - Carinthischer Sommer beschnitten - "transformale" mit Geld überhäuft

Klagenfurt (OTS) - Der Kärntner FPÖ-Obmann LR Mag. Christian Ragger übt heute, Donnerstag, einmal mehr scharfe Kritik an der Kulturpolitik der ÖVP. "Während andere erfolgreiche Kulturprojekte wie das Aushängeschild "Carinthischer Sommer" finanziell beschnitten, oder wie der "Heimatherbst" auf ein Minimum reduziert werden, erfahren erfolglose Neo-Projekte wie die "transformale" einen finanziellen Geldsegen", zeigt Ragger auf.

Diese "Totgeburt" des ehemaligen LR Dr. Wolfgang Waldner verzeichnete im Vorjahr lediglich 5.000 (!) Besucher und schlug mit 600.000 Euro Förderung zu Buche. Das bedeutet pro Kopf Kosten von 120 Euro. Auch für die Periode 2014/2015 bleiben noch Kosten iHv. rund 89 Euro pro Besucher übrig. Im Vergleich dazu konnte der beliebte "Heimatherbst" mehr als 200.000 Besucher begeistern. Bei Subventionskosten von rund 800.000 Euro ergab dies damals einen pro Kopf Preis von lediglich 4 Euro", rechnet Ragger vor.

Bemerkenswert sei, dass hier gerade Waldner über die Einsparung von öffentlichen Subventionen befragt werde. Auch beim Carinthischen Sommer, welcher wohl als das Aushängeschild Kärntens gilt, beweise die ÖVP ihre kulturpolitische Ohnmacht. "Während man hier Kürzungen in der Höhe von 50.000 Euro vornimmt, bezieht die "transformale" bereits um 20.000 Euro mehr an jährlicher Förderung seitens des Landes Kärnten", so Ragger abschließend.

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