Stronach/Schenk: "Anti-Mobbing-Gesetz" dringend notwendig

Wien (OTS) - "Mobbing ist in vielen Bereichen ein großes Problem", betonte Team Stronach Gleichbehandlungssprecherin Martina Schenk in der heutigen Nationalratsdebatte. Bei allgemeiner Unzufriedenheit der Mitarbeitenden, wenn Konflikte nicht gelöst werden, bei Fusionen und Umstrukturierungen - und immer dann, wenn am Arbeitsplatz der Druck zunimmt, trete Mobbing häufiger auf. Schenk: "Mobbing existiert jedoch nicht nur in der Arbeitswelt, sondern geschieht auch im Bildungsbereich, in Freizeit-Institutionen wie z. B. Vereinen, in der Nachbarschaft oder als Cyber-Mobbing. Die Folgen sind mitunter schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Depressionen, Alkohol-, Drogen- oder Medikamentensucht bis hin zum Selbstmord." Faktum sei, dass die zunehmend tolerierte Methode der seelischen Gewalt im Sinne massiver Menschenrechtsverletzungen als Spiegelbild der Verrohung unserer Gesellschaft mit einem bedenklichen Werteverfall einhergehe, warnte Schenk.

Es müssten die notwendigen Schritte gesetzt werden, um allen MobberInnen ein klares deutliches "Stopp dem Mobbing - Stopp der Menschenrechtsverletzungen" zu vermitteln. "Es ist dringend erforderlich, ein einheitliches "Anti-Mobbing-Gesetz" zu erarbeiten um den Betroffenen hier eine Abhilfe zukommen zu lassen", so die Team Stronach Mandatarin. Schenk brachte diesbezüglich auch einen dementsprechenden Entschließungsantrag ein.

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