Sondersitzung - Stronach/Vetter: Es ist nicht immer die Aufgabe der Politik, immer zu strafen

Nicht völkertrennende Emotionen betreiben, sondern durch Handel den Frieden fördern

Wien (OTS) - "Bei aller berechtigten Kritik an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und bei berechtigter Kritik an der Regierung muss doch auch das Augenmerk auf zwei wichtige Funktionen des Wirtschaftens gelegt werden", mahnte Team Stronach Justizsprecher Georg Vetter in seinem Debattenbeitrag. Er mahnte aber auch: "Es ist nicht immer die Aufgabe der Politik, immer zu strafen. Das ist auch international der falsche Weg!"

Die beiden Funktionen erklärte Vetter so: Ob Handy, Auto oder Fernseher - die wenigsten Geräte sind in Österreich gefertigt; "wir wissen nicht, wo produziert wird. Durch internationale Arbeitsteilung werden wir aber alle reicher", erinnerte Vetter. Auch daran müsse man bei Handelsbegrenzungen wie jene der EU gegen Russland denken. Zudem habe der internationale Handel eine friedenssichernde Funktion - "man lernt sich auch über nationale Grenzen hinweg besser kennen". Es sei deshalb Aufgabe einer verantwortlichen Politik, den Menschen die Angst vor der Internationalisierung zu nehmen, so Vetter.

Anders als bei den Wirtschaftskriegen zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gehe es Österreich als offene Volkswirtschaft gut. Aufgabe der Politik sei es in dieser Situation nicht, völkertrennende Emotionen zu betreiben, "sondern durch Handel den Frieden zu fördern", mahnte Vetter.

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