Der wachsende US-Intermodalmarkt präsentiert sich auf der Intermodal Expo 2014

Österreichische Containerkräne sind in den USA gefragt

Wien (OTS/PWK618) - Diese Woche (22./23. September) findet in Long Beach/Kalifornien die Intermodal Expo 2014 unter dem Motto "More than you imagine" statt. "Der Pflichttermin im Jahr für all jene, die den Kontakt zur Lieferkette des Intermodalen Marktes suchen. Der Intermodalverkehr ist in den USA das Transportsegment mit den größten Wachstumsperspektiven. Trotz Infrastrukturinvestitionen wird es für Bahn- und Hafenbetreiber immer schwieriger, mit dem Wachstum des Intermodalsektors mitzuhalten", so Rudolf Thaler, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles.

Unter den 130 Ausstellern findet sich auch der Vorarlberger Kranspezialist Hans Künz GmbH am Stand seines US-Partners Mi-Jack. Der Marktführer bei schienengebundenen Kränen in Europa und Nordamerika konnte in den vergangenen Jahren mit seinen Innovationen im hochkompetitiven US-Markt den renommierten Referenzkunden CSX mit schienengebundenen Containerkränen zum Be- und Entladen von Zügen gewinnen. Insgesamt sind 20 Kräne bei US-Kunden im Einsatz, darunter auch Rechenkräne. Günter Bischof, CEO der Künz GmbH ist optimistisch hinsichtlich der weiteren dynamischen Entwicklung des US-Intermodalmarktes. Er setzt auf ein weiteres Umschwenken auf schienengebundene Kräne, die gerade bei steigenden Volumina Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsvorteile haben.

Der Intermodalverkehr ist auf Rekordkurs und das Containeraufkommen erreicht Vor-Rezessionsniveau. "In allen Bereichen - ISO-Container, US-Container und Trailer - gab es Zuwächse", sagt Thaler. Eisenbahngesellschaften wie Union Pacific investieren Milliarden von US-Dollar in den Ausbau der Schieneninfrastruktur und in Lokomotiven, um Engpässe zu reduzieren. Begünstigt wird der Intermodalverkehr durch den Anstieg der Industrieproduktion um 5,2% im zweiten Quartal. Auswirkungen haben die Verkürzung der Arbeitszeiten von Lkw-Fahrern und der Mangel an 30.000 Trucker. Dies trägt unter anderem zu einer Flottenreduktion bei, der zu einem Wechsel zur Schiene und den darin liegenden Kostenvorteilen des intermodalen Verkehrs führt. Thaler: "Der US-Intermodalmarkt ist ein attraktives Marktsegment. Für die Bearbeitung dieses Zukunftsmarktes sind ein gut vernetzter Partner und ein lokales Serviceangebot erfolgsentscheidend, ansonsten bestehen bei Ausschreibungen keine Chancen. Der US-Intermodalmarkt ist anders als der Europas: Züge in den USA sind im Vergleich zu Europa dreimal so lang und der Trend des Double Stacking , des Übereinander-Verladens von Containern, verstärkt sich. Auch ist die Zahl verschiedener Containervarianten ungleich größer. In Kälteregionen kommen zusätzlich rigide Außenbedingungen hinzu." (EP)

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AußenwirtschaftsCenter Los Angeles
Dr. Rudolf Thaler
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T +1 310 477 9988

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