Stöger zu Gigaliner: Deutsche Studienergebnisse bekräftigen österreichische Position

Erste Untersuchungsergebnisse der deutschen Bundesanstalt für Straßenwesen zeigen unverhältnismäßige Kosten für Anpassung der Infrastruktur

Wien (OTS/BMVIT) - Verkehrsminister Alois Stöger sieht die österreichischen Argumente gegen die Zulassung von Gigalinern durch die ersten Ergebnisse eines Großversuchs in Deutschland bestätigt. "Die 25 Meter langen und bis zu 60 Tonnen schweren Gigaliner verursachen massive Kosten für die notwendige Adaptierung der Infrastruktur und sind mit einer umweltfreundlichen Verkehrspolitik nicht vereinbar", betont Stöger. Das zeigt ein erster Zwischenbericht der deutschen Bundesanstalt für Straßenwesen.****

Zu kleine Nothaltebuchten in Tunnels, unzureichend große Parkplätze auf Raststätten, zu schmale Fahrspuren und Ausfahrten auf Autobahnen - Der Bericht zeigt deutlich, dass das Straßennetz für die Gigaliner erst sehr teuer passend gemacht werden müsste. Geld, das in umweltfreundliche Alternativen weit besser investiert ist. "Unser Ziel ist die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die umweltfreundliche Schiene. Gigaliner verursachen nicht nur unnötige Kosten in Milliardenhöhe, sondern schaden auch massiv unserer Umwelt und bringen ein bisher nicht kalkulierbares Sicherheitsrisiko mit sich", so der Verkehrsminister.

Auf EU-Ebene war der österreichische Einsatz gegen die Gigaliner bereits erfolgreich. "Das Nein zur grenzüberschreitenden Zulassung von Gigalinern bleibt bestehen. Selbst wenn sich Deutschland für die Zulassung entscheidet, bleiben unsere Autobahnen von Gigerlinern verschont", so Stöger. (Schluss)

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