FP-Gudenus zu Wiener Linien: Schuldenanstieg trotz Gebührenerhöhungen

Wienerinnen und Wiener werden von Rot-Grün nur ausgenommen

Wien (OTS/fpd) - Ein autofreier Tag am Ring hat heute einmal mehr für Stau-Ärger bei den Wienerinnen und Wienern gesorgt. "Die Autofahrerschikanen der Grünen sind nicht länger tragbar - und das bei gleichzeitiger Tarifschnalzerei bei den Öffis", kritisiert einmal mehr der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus. "7 Mio. Fahrgäste weniger im Jahr 2013 sprechen eine deutliche Sprache. Da hilft die heutige Möchtegern-Aktion, bei der der Einzelfahrschein den ganzen Tag Gültigkeit hat, auch nichts!"

"Die Idee, den Wienerinnen und Wienern das Öffifahren schmackhafter zu machen, ist kläglich gescheitert", erinnert der Freiheitliche an die Tarifanhebungen der letzten Jahre: von Mai 2012 bis Mai 2014 stiegen die Einzelfahrscheinpreise um 22,2% - von 1,80 Euro auf 2,20 Euro, die Wochenfahrscheine immer noch um 15,7% - nämlich von 14 Euro auf 16,20 Euro!

Während nun der Neubau der U5 wieder durch alle Medien geistert, wird von Seiten der Stadt allerdings geflissentlich verschwiegen, dass das Investitionsvolumen der Wiener Linien in den vergangenen Jahren, nämlich von 2007-2012 deutlich gesunken ist. Wurden 2007 noch 434 Mio. Euro investiert, waren es 2012 nur mehr 387 Mio. Euro. Zudem ist trotz Tarifanstieg das Gesamtdefizit bei den Wiener Linien enorm angestiegen, nämlich von 76 Mio. Euro 2007 auf unglaubliche 123 Mio. Euro im Jahr 2012. "47 Millionen Euro in nur fünf Jahren lassen sich nicht wegleugnen, auch wenn es die Verantwortlichen im Rathaus gerne täten", stellt Gudenus fest.

"Wir fordern von der rot-grünen Stadtregierung endlich ein vernünftiges Investitionspaket für die Wiener Linien. Das Versiegen von Millionen Euro bei gleichzeitiger Tarifanhebung muss endlich gestoppt werden", sagt Gudenus abschließend.

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