ORF III am Dienstag: "Was schätzen Sie ...?" im Theater an der Wien und Almodóvars "Womit habe ich das verdient?"

Außerdem: Nationalratssondersitzung live, "Aus dem Rahmen" im Schloss Belvedere und "Mythos Geschichte" über die Weltstadt Konstantinopel

Wien (OTS) - Am Dienstag, dem 23. September 2014, überträgt ORF III Kultur und Information ab 13.15 Uhr live die Auf Antrag des Team Stronach einberufene Nationalratssondersitzung, in der es um das Ende der Russlandsanktionen und mehr Transparenz bei den TTIP-Verhandlungen geht. Im Hauptabend begibt sich Karl Hohenlohe um 20.15 Uhr in "Was schätzen Sie ...?" auf die Suche nach antiquarischen Kostbarkeiten aus der Welt der Musik - u. a. im Theater an der Wien. In "Mythos Geschichte" befasst sich um 21.05 Uhr die Doku "Imperium: Sturm über dem Bosporus" mit dem Aufstieg und Untergang der Osmanen. Um 21.55 Uhr gibt es ein Wiedersehen mit Karl Hohenlohe, der in der ORF-III-Museumssendung "Aus dem Rahmen" das Schloss Belvedere besucht. Anlässlich des 65. Geburtstags des spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar präsentiert der "euro.film" um 22.30 Uhr "Womit habe ich das verdient?" aus dem Jahr 1984.

Die Sendungen im Überblick:

"Politik live": Nationalratssondersitzung (13.15 Uhr)

Der Konflikt in der Ukraine sei dabei, "in einen Wirtschaftskrieg auszuarten", den Österreich nur verlieren könne, zeigte sich Kathrin Nachbaur, Klubobfrau des Team Stronach, in einer Pressekonferenz am Freitag überzeugt. Der österreichischen Wirtschaft werde massiver Schaden zugefügt. In dem Dringlichen Antrag mit dem Titel "Wirtschaftskrieg, Rekordarbeitslosigkeit und TTIP: Österreich als Marionette, gefangen zwischen Ost und West", wolle das Team Stronach einen Sanktionsstopp für Russland und einen Friedensgipfel zur Ukraine in Wien fordern, außerdem mehr Transparenz bei Verhandlungen zum Transatlantischen Handels- und Investitionsabkommen TTIP.
ORF III überträgt die Sondersitzung live und in voller Länge, es kommentieren ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs, Christine Mayer und Andreas Heyer.

"Was schätzen Sie ...?" (20.15 Uhr)

Karl Hohenlohe sieht sich diesmal nach spannenden Kunstwerken und Antiquitäten um, die etwas mit dem Thema Musik zu tun haben. Fündig wurde er im Theater an der Wien. Intendant Roland Geyer wollte mehr über zwei großformatige Gemälde in Erfahrung bringen, die eng mit der Geschichte des Opernhauses verbunden sind. Auch die übrigen Objekte waren Musik in den Ohren der Experten: Die Präsidentin des Chorverbandes Wien hat ein altes Harmonium zur Schätzung mitgebracht, das Aufschluss über die Entwicklung des Instrumentenbaus im 18. und 19. Jahrhundert gibt. Auch ein seltener Kristallradioempfänger von 1924 und ein kunstvolles Objekt aus dem Nachlass von Tierschutz-Legende Edith Klinger können sich hören lassen.

"Mythos Geschichte: Imperium: Sturm über dem Bosporus" (21.05 Uhr)

In der Reihe "Imperium" erzählt Maximilian Schell vom Aufstieg und Fall großer Reiche - diesmal über Konstantinopel, die Metropole am Bosporus, die 1453 in die Hände der Osmanen fiel. Zwei Jahrhunderte später beherrschten die Nachfolger des ersten Sultans das Reich, das sich von Ungarn bis an den Golf von Aden, von Algerien bis zum Iran erstreckte. Ursachen des Niedergangs waren die fehlende Nachfolgeregelung der Sultane, die riesige Ausdehnung des Osmanischen Reichs wie auch die Moderne, die es zum "kranken Mann am Bosporus" machten.

"Aus dem Rahmen: Schloss Belvedere Wien" (21.55 Uhr)

In dieser Folge erkundet Karl Hohenlohe das älteste öffentliche Museum Österreichs, das Belvedere. Nachdem Hausherrin Agnes Husslein ihren Gast stilgerecht auf Prinz Eugens Prunkstiege empfangen hat, gewährt sie ihm eine exklusive Tour durch ihr Reich. Aber im Belvedere gibt es nicht nur Gustav Klimts berühmten "Kuss" zu entdecken, die Werke von Schiele, Kokoschka, Carl Moll und Agnes Hussleins berühmtem Großvater Herbert Böckl, sondern auch eine Welt hinter den Kulissen, die besonders interessant ist.

"euro.film: Womit habe ich das verdient?" (22.30 Uhr)

Putzfrau und Familienmutter Gloria (Carmen Maura) hat es nicht einfach: Wenn sie abends nach Hause kommt, warten dort nebst einem Berg Hausarbeit ihr biertrinkender Ehemann Antonio (Ángel de Andrés López), ihre schrullige Schwiegermutter (Chus Lampreave), der drogendealende Sohn Toni und sein frühreifer homosexueller Bruder Miguel auf sie. Einzig ihre Nachbarin, die Prostituierte Cristal (Verónica Forqué), hat manchmal ein freundliches Wort für sie übrig. Zuflucht findet Gloria nur in ihren Tabletten - und als die eines Tages ausgehen, kann sie für nichts mehr garantieren.

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