Innenministerin Johanna Mikl-Leitner Studiogast im "Report"

Am 23. September um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den in HD produzierten "Report" am Dienstag, dem 23. September 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Grenzen dicht?

Immer mehr Landeshauptleute fordern, die Grenzen Österreichs zumindest zeitweise wieder zu kontrollieren oder gar das Bundesheer aufmarschieren zu lassen. Sie befürchten einen Ansturm von Flüchtlingen, den sie so verhindern wollen. Grenzkontrollen zwischen Schengen-Staaten sind allerdings nur im Falle einer schwerwiegenden Bedrohung der inneren Sicherheit erlaubt. Ist der laute Ruf der Landeshauptleute also reiner Populismus? Martin Pusch und Jakob Horvat berichten.

Herbergs-Suche

Die Asylanträge sind gestiegen, die Unterkünfte knapp, sagt das Innenministerium; stimmt nicht, die aktuellen Zahlen unterscheiden sich nicht stark vom Vorjahr, erwidern Hilfsorganisationen. Faktum ist, dass die Suche nach Unterkünften für Asylwerber schwieriger geworden ist. Die meisten Bundesländer bieten zu wenige Unterkünfte an, jetzt mietet das Innenministerium selbst Quartiere an - zum Unmut der Bürgermeister, die sich überfordert und überrollt fühlen. Wie ist die verfahrene Situation zu lösen, fragen Münire Inam und Jakob Winter.

Live zu Gast im Studio ist Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

Koalition: Die Mühen des Neustarts

Vorarlberg startete eine Serie von Landtagswahlen, die sich 2015 in Oberösterreich, Wien, Burgenland und der Steiermark fortsetzt. Vor allem die rot-schwarze Reformpartnerschaft in der Steiermark hat mit großem Wählerschwund etwa bei der Nationalratswahl zu kämpfen. Bei dieser lagen die Freiheitlichen in der Steiermark schon auf dem ersten Platz. Kritik am Bund aus den Landesparteien wird in Vorwahlkampfzeiten nicht abreißen. Der großkoalitionäre Neustart hat bereits nach wenigen Wochen mit den neuen, alten Diskussionen um Vermögenssteuern, Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer die Mühen der Ebene erreicht. Ernst Johann Schwarz und Alexander Sattmann berichten über die letzte Chance von Rot und Schwarz auf Bundesebene.

Österreichs größter Cannabis-Bauer

Mitten in Wien werden pro Jahr rund 100 Kilogramm hochpotentes Cannabiskraut angebaut, geerntet und verkauft, seit 2008 ganz legal von der staatlichen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) - und jährlich steigt die produzierte Menge. Über eine deutsche Firma gelangt der Wirkstoff dann als Arznei wieder nach Österreich. Immer mehr Ärzte und Patienten befürworten den medizinischen Einsatz von Cannabis, doch welchen Sinn hat diese komplizierte Konstruktion? Und warum passiert all das unter höchster Geheimhaltung? Robert Zikmund auf der Suche nach Antworten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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