ORF-Premiere: "Schnell ermittelt" im Burgenland

Dritter Spielfilm mit u. a. Strauss, Bachofner, Lust, Straßer und Zeiler am 23. September in ORF eins

Wien (OTS) - "Es passiert ja eigentlich nie was bei uns - und dann gleich zwei Unglücke in einer Nacht." Ein kleiner Ort im Burgenland wird am Dienstag, dem 23. September 2014, um 20.15 Uhr in ORF eins zum Tatort. Ein verletztes Mädchen, das weder jemand kennt noch vermisst, ein toter Teenager und ein Jugendcamp, das an allem schuld sein soll. Oder liegt das Geheimnis doch noch viel tiefer begraben? Nach der erfolgreichen Premiere des zweiten "Schnell ermittelt"-Falls in Spielfilmlänge vergangenen Dienstag - bis zu 657.000 verfolgten "Erinnern" - wird es auch in der ORF-Premiere des dritten "Schnell ermittelt"-Spielfilms - "Leben" - mörderisch spannend, wenn Ursula Strauss, Wolf Bachofner, Andreas Lust und Katharina Straßer ein neues Krimirätsel im Burgenland ins Visier nehmen. Wäre das nicht schon nervenaufreibend genug, steht auch noch der 40. Geburtstag der Chefinspektorin bevor. Doch "before 40" gibt es noch eine lange Liste an To-dos - und einen Höhenflug mit TV-Exmann Stefan inklusive.

Neben Ursula Strauss (auch am 1. Oktober in "Lost & Found"), Wolf Bachofner, Andreas Lust (auch am 24. September in "Der Mann mit dem Fagott") und Katharina Straßer sowie Morteza Tavakoli, Fiona Hauser, Simon Morzé und Helmut La standen für den Fernsehfilm "Leben" u. a. Harald Windisch, Johannes Zeiler (ab 30. September auch in "CopStories"), Simon Hatzl, Anna Unterberger, Christopher Amman und Stefan Puntigam vor der Kamera. Das Drehbuch stammt erneut von Verena Kurth. Mit Andreas Kopriva führte ein in vielen Serienfolgen "Schnell ermittelt"-erprobter Regisseur das Team durch diesen neuen Kriminalfall. Die Dreharbeiten gingen im Sommer 2013 in Wien und im Burgenland über die Bühne.

Ursula Strauss über Wahnsinnshitze und Willkommensfreuden

"Im Burgenland war es irrsinnig schön, die Leute waren sehr nett, sympathisch und offen, Kinder mit Plakaten - wir sind dort total schön willkommen geheißen worden", erinnert sich Ursula Strauss an die Dreharbeiten. "Letztendlich war eine Woche sehr heiß und äußerst anstrengend, aber wir haben das gut gemanagt. Und wir wurden ja auch super betreut - mit kühlendem Beinspray, viel Flüssigkeit und Schatten. Ich stehe auf den Sommer und bin froh, dass die Sonne scheint und es heiß ist. Das Problem daran ist nur, dass man nicht sehen darf, dass es heiß ist, und man nicht schwitzen darf. Dazu kommt, dass man sich langsam bewegt - und wir müssen halt schießen."

Andreas Lust: "Ein Fall, der persönlich nahegeht"

"Wie der Titel schon sagt: Es geht um 'Leben'. Darum, woher man kommt, wer man ist, an welchem Punkt des Lebens man angekommen ist. Es geht um Identität und um Vergangenheit", gibt Andreas Lust schon einen ersten Einblick. "Das Besondere an den Neunzigminütern ist, dass im Titel schon die zentrale Thematik aufgeworfen wird, um die sich dann dramaturgisch alles dreht und die sich überall widerspiegelt: nicht nur im Fall, sondern auch im Leben der Hauptakteure. Und irgendwann gibt es für jeden einen Punkt, an dem man sich die Frage stellt, ob man so gelebt hat, wie man es sich vorgestellt hat, oder ob es Dinge gibt, die man noch unbedingt machen möchte. Läuft das Leben in den richtigen Bahnen? Gibt es vielleicht noch Träume, die man sich erfüllen möchte? Ist man sich selbst etwas schuldig geblieben? Insofern gehört 'Leben' zu jenen Fällen, die mir auch persönlich nahegehen."

Wolf Bachofner: "Wir dürfen Wien verlassen"

In welchem Fall diesmal "Schnell ermittelt" wird? "Es geht um ein Kind, das angefahren aufgefunden wird und im Spital liegt. Doch man weiß nicht, wer dieses Kind ist. Es wird auch nicht vermisst. Und daran entzündet sich dieser Fall", erzählt Wolf Bachofner. "Und weil Angelika Schnell im Status der Sonderermittlerin ist, dürfen wir Wien auch verlassen und gehen ins Burgenland, wo wir, aufgrund des Fundortes und der einzelnen Indizien, herauszufinden versuchen, was es mit diesem Kind, das anscheinend niemand vermisst, auf sich hat."

Mehr zum Inhalt

Angelika Schnell (Ursula Strauss) nimmt sich eines besonderen Falls an: In einem Wiener Krankenhaus liegt seit Tagen ein namenloses Mädchen, das keiner vermisst. Sie wurde offenbar in einem kleinen Ort im Burgenland in der Nacht angefahren und dann vor dem Haus der ansässigen Ärztin abgelegt. Ohne Hinweis auf den Täter. Angelika und Franitschek (Wolf Bachofner) machen sich auf ins Burgenland, wo man sie mäßig begeistert willkommen heißt. Man habe doch schon gesagt, dass das Mädchen unbekannt sei, und man außerdem jetzt ganz andere Probleme habe. Der Bürgermeister, so erfahren Angelika und Franitschek vom örtlichen Postenkommandanten, hat gerade seinen Sohn verloren. Auch das war ein schrecklicher Unfall: auf dem Weg nach Hause von einer Schleusenmauer gestürzt. Wahrscheinlich, so mutmaßt man, hängt der Tod des Teenagers mit einem derzeit stattfindenden Jugendcamp zusammen. Problemkinder aus der Großstadt sollen hier wieder auf den richtigen Weg finden. Angelika kommt das alles ziemlich seltsam vor. Außerdem hat sie den Verdacht, dass die beiden "Unfälle" irgendwie zusammenhängen könnten. Sie vertieft sich in die Geschichten der Menschen im Ort und entdeckt nach und nach ein Brodeln hinter der Fassade. Der Schlüssel zur Identifizierung des namenlosen Mädchens scheint in einem Geheimnis zu liegen, das die Menschen hier tief in ihren Herzen vergraben haben.

"Schnell ermittelt - Leben" ist eine HD-Produktion des ORF, hergestellt von MR-Film und gefördert vom Land Burgenland.

"Schnell ermittelt" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

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