Generalinstandsetzung Donaubrücke Grein

Kombinierter Geh- und Radweg geplant

St. Pölten (OTS/NLK) - Auf Grund undichter Fahrbahnübergänge, Betonschäden, Belagsschäden usw. ist eine Generalinstandsetzung der Donaubrücke Grein und auch der beiden Vorladtragwerke auf oberösterreichischer Seite erforderlich. Weiters wurde zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der Radfahrer beschlossen, einen baulich getrennten und kombinierten Geh- und Radweg zu errichten. Bisher war auf jeder Fahrbahnseite ein Radfahrstreifen markiert. Geplant sind u. a. eine partielle Tragwerksverbreiterung im Bereich des Widerlagers, eine Gesamterneuerung des Oberbaues, Betonsanierungen und die Errichtung der Anschlüsse an den bestehenden Donauradweg auf der oberösterreichischen Seite.

Sämtliche Arbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs in halbseitiger Bauweise. Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wurde im Vorfeld ein umfassendes Verkehrsphasenkonzept entwickelt. Dieses Konzept basiert auf gesteuerte Ampeln, die eine klaglose Abwicklung der vorhandenen Verkehrsbeziehungen während der Bauarbeiten gewährleisten können und sieht weiters vor, dass über einen längeren Zeitraum über parallele Arbeitsphasen sowohl auf der Donaubrücke als auch gleichzeitig auf den Vorlandbrücken gearbeitet werden kann.

Die Zeit für das gesamte Bauvorhaben wird sich bis November 2015 erstrecken, der Baubeginn erfolgte bereits heuer im Mai. Der finale Fahrbahndeckbelag wird in nahtloser Bauweise eingebracht, wofür im Frühjahr 2016 eine kurze Totalsperre der Donaubrücke erforderlich sein wird. Auf die Aufrechterhaltung des Fahrradverkehrs wurde besonders Bedacht genommen, was eine Herausforderung für die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen ist.

Die Gesamtkosten werden sich auf etwa fünf Millionen Euro belaufen, davon entfallen 1,5 Millionen Euro auf das Land Niederösterreich und rund 3,5 Millionen Euro auf das Land Oberösterreich. Das Projekt wird von der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Donaubrücke Grein, den Firmen Strabag und Teerag-Asdag, durchgeführt. Gemäß Übereinkommen mit dem Land Niederösterreich wird die Donaubrücke von beiden Ländern erhalten, wobei die Federführung bzgl. Überprüfung und Abwicklung von Maßnahmen beim Land Niederösterreich liegt. Die beiden Vorlandtragwerke am nördlichen Ufer gehören auf Grund der Lage im Zuge der B 3 zur Gänze in die Erhaltungszuständigkeit des Landes Oberösterreich.

Die Donaubrücke Grein, Baujahr 1967, wurde als 3-feldriges vorgespanntes Hohlkastentragwerk mit einer Gesamtstützweite von 252 Metern errichtet. Die Brückenbreite beträgt 11,5 Meter und weist derzeit eine Fahrbahnbreite von 8,1 Metern auf.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Straße, Bürgerinformation, Gerhard Fichtinger, Telefon 0676/812-60141.

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