FPÖ-Leyroutz: SPÖ führt Kärntner Gesundheitssystem in tiefe Krise

Gesundheitsreferentin scheint Bezug zur Realität verloren zu haben und bringt mit ihrer Schönrederei sogar eigene SP-Personalvertreter zum Streiken

Klagenfurt (OTS) - "Der Ärzte-Protest in den Kärntner Spitälern ist ein Alarmzeichen. Die SPÖ, die seit Jahrzehnten das Gesundheitssystem lenkt und sich in diesem Bereich zuletzt 100 Prozent der Macht aneignete, hat das Gesundheits- und Spitalswesen in eine tiefe Krise geführt", kritisiert heute, Montag, der FPÖ-Klubobmann Mag. Christian Leyroutz. Für ihn ist die Art und Weise, wie Gesundheits- und Spitalsreferentin LHStv. Dr. Beate Prettner mit dem Problem umgeht, untragbar. Noch vor kurzem habe sie erklärt, dass das Kärntner Gesundheitssystem "pumperlgesund" sei, während es in Wahrheit schwer krank ist. "Wie sehr kann man als Ressortchefin noch danebenliegen?", fragt sich Leyroutz. Denn der Ärztefrust in den Spitälern und die Versorgungsmängel im niedergelassenen Bereich sind Prettner seit Monaten bekannt. "Sie tut nichts, lächelt alles weg, gibt auf Fragen keine Antworten und erweckt insgesamt den Eindruck, dass sie keine Ahnung davon hat, was sich in der Realität in ihrem Ressort abspielt", kritisiert Leyroutz. Die mangelnde Kompetenz Prettners sei im Landtag schon lange ein Ärgernis. Jetzt treibe sie damit sogar ihre eigenen Parteifreunde auf die Palme, wenn bereits Betriebsversammlungen einberufen werden.

Aus diesem Grund fordert der Klubobmann eine seriöse Prüfung der Ärztebeschwerden und auf deren Basis ein Gipfelgespräch im Landtag, wie man einen Weg aus der Krise findet. Man müsse dabei klären, was in Kärnten objektiv schlechter als in anderen Bundesländern ist. Eine geringe Ärztedichte und Hinweise auf einen dramatischen Ärztemangel liegen tatsächlich vor. "Die völlig überforderte Gesundheitsreferentin müsse man vom Gesundheitsreferat und dem Vorsitz in der Zielsteuerungskommission abziehen. Denn mit einer solchen Führungskraft werde die Lage eher schlimmer als besser", hält Leyroutz fest.

Wie Leyroutz zum Schluss ausführt sollte die enorme Patientensteigerung in den Spitalsambulanzen eingedämmert werden. "Die von der GKK verschuldeten Versorgungslücken (geringe Zahl an Kassenärzten, keine Gruppenpraxen außer von Radiologen und Lücken im Bereitschaftsdienst) lösen einen ungebremsten Zulauf auf die Spitäler an, was wiederum den Arbeitsdruck der dortigen Mediziner verstärkt. Von der rot-grün-schwarzen Koalition gibt es dazu keinen einzigen Lösungsansatz", so Leyroutz. In den letzten Wochen und Monaten sei es Prettners einziges Ziel als Gesundheitsreferentin gewesen, die Menschen mit Unwahrheiten zu verunsichern. Ihr gehe es offenbar einzig und allein um parteipolitischen Einfluss und nicht um das Wohl des Kärntner Gesundheitswesens.

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