Stronach/Dietrich/Schenk: Kein Ghetto in Spital am Semmering

Graz/Wien (OTS) - "Wir verstehen die Ängste und Sorgen der Einwohner in Spital am Semmering angesichts der Ankündigung der Innenministerin, 150 bis 200 Flüchtlinge im Ort einquartieren zu wollen", erklären die steirische Landeschefin des Team Stronach, Waltraud Dietrich, und die steirische Mandatarin Martina Schenk. "Im Ort fehlt jegliche Infrastruktur. Und Mikl-Leitner war es, die auch noch die Polizeiinspektion schließen hat lassen", kritisiert Dietrich. Es sei durchaus verständlich, dass die Einwohner der rund 1.500-Seelen-Gemeinde in ihrer Angst vor fehlender Sicherheit und massiver Überfremdung sogar die Semmering-Schnellstraße blockieren wollen, um auf die Probleme hinzuweisen.

"Wird das der neue Aufnahmeschlüssel der Innenministerin? Was kommt als nächstes - 180.000 Flüchtlinge in Wien?", fragt Schenk. "Mikl-Leitner ist in ihrer Verzweiflung auf dem besten Weg, den Zauberberg zu einem Albtraumberg zu machen", warnt Schenk. Angesichts der Forderung mehrerer Landeshauptleute nach Grenzkontrollen müsse sich gerade eine Innenministerin um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung sorgen. Die beiden Team Stronach Mandatarinnen verlangen von der Innenministerin, erst leerstehende Bundesgebäude als Flüchtlingsunterkünfte zu nutzen, statt über einen ganzen Ort einfach drüberzufahren.

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