Zum 75. Todestag von Sigmund Freud

Österreichischer Tierschutzverein gedenkt seines Ehrenmitglieds

Wien (OTS) - Am 23. September 2014 jährt sich der Todestag des "großen" Sigmund Freud zum 75. Mal. Der weltbekannte Begründer der Psychoanalyse war zu seiner Zeit auch das prominenteste Mitglied des Österreichischen Tierschutzvereins. Er leitete als Kurator des Jugendblaukreuzes eine Jugendgruppe des Vereins. Noch heute wird Dr. Freud als Ehrenmitglied geschätzt und gerne als Erfinder des Therapiehundes bezeichnet.

Der Österreichische Tierschutzverein ist eine gemeinnützige Tierschutzorganisation, die sich bundesweit für die Belange der Tiere einsetzt. Seit der Gründung 1899 prägte der Österreichische Tierschutzverein bis zum Anschluss an das Dritte Reich im Jahr 1938 den Tierschutz in Wien. Heute ist der Österreichische Tierschutzverein eine der größten Einrichtungen für den Schutz und die Hilfe für Tiere im gesamten Bundesgebiet. Er betreibt nach dem Schutzheiligen benannte "Franz von Assisi-Höfe", wo ausgesetzte, verletzte und gequälte Tiere ein sicheres Zuhause finden sowie den "Tierfriedhof Waldesruh" vor den Toren Wiens.

Sigmund Freud (1856 - 1939) ist bekannt als österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Als Begründer der Psychoanalyse erlangte er weltweite Bekanntheit. Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts - seine Theorien und Methoden werden bis heute viel diskutiert.

Anlässlich des 75. Todestages hat das Sigmund Freud Museum eine Ausstellung über die Geheimisse der Psychoanalyse mit dem Titel "Hidden Freud" im öffentlichen Raum realisiert. In Wien und Salzburg lässt sich die Ausstellung analog und digital über QR-Codes erleben.

Hunde als Therapeuten - der beste Freu(n)d des Menschen

Hunde können den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Therapeut und Patient durch ihre beruhigende Wirkung beschleunigen. Diese Erkenntnis nützte Dr. Sigmund Freud bereits während seiner Therapiesitzungen. Seine Chow-Chow-Hündin Jofi war regelmäßig in Freuds Arbeitszimmer anwesend. Sie zog sich diskret weiter in den Raum zurückzog, wenn der Patient Zeichen von Stress erkennen ließ. Bei Anzeichen von Depression näherte sich die Hündin, um Körperkontakt zu ermöglichen. Freud stellte fest, dass es für einige seiner Patienten erst möglich war, sich zu öffnen und konstruktiv in der Therapie mitzuarbeiten, wenn die Hündin anwesend war.

Heute, beinahe 100 Jahre später wissen wir, dass das Streicheln eines Hundes den Herzschlag beruhigen kann und beispielsweise zur Entspannung der Muskulatur führt. Es ist nachgewiesen, dass derartige positive Reaktionen beim Körperkontakt mit einem Hund bereits nach fünf Minuten eintreten. Was wesentlich schneller und gesünder ist, als ein Antidepressivum wirkt.

Es existieren heute viele verschiedene Therapieformen, die auf die Hilfe von tierischen Co-Therapeuten setzen. Die Sigmund Freud PrivatUniversität Wien bietet ein Zusatzmodul für das Psychologiestudium zum Thema "Tiergestützte Therapie & Coaching" an.

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Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Bettina Schmitzberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0664/8468247
schmitzberger@tierschutzverein.at
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