Gewerkschaft vida: Lohnsteuer runter - ÖGB/AK-Modell rasch umsetzen!

Beschäftigte in den vida-Branchen würden spürbar entlastet werden

Wien (OTS/ÖGB) - "Es ist höchste Zeit, dass die ArbeitnehmerInnen entlastet werden und ihnen endlich mehr von ihrem Bruttoeinkommen netto im Geldbörsel überbleibt", so der Vorsitzende der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida, Gottfried Winkler, beim heutigen ÖGB-Bundesvorstand: "Vom heute vorgestellten ÖGB/AK-Modell würden die Beschäftigten in den vida-Branchen enorm profitieren, insbesondere die BezieherInnen niedriger Einkommen in den Dienstleistungsberufen und im Gesundheits- und Sozialbereich."++++

"Das ÖGB/AK-Modell stellt sicher, dass alle ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen spürbar entlastet werden", so Winkler weiter: "Die Gewerkschaft vida vertritt viele Beschäftigte in Niedriglohnbranchen, sie würden von der vorgeschlagenen Reform besonders profitieren. Hier spreche ich den Dienstleistungsbereich aber auch die Sozial- oder Gesundheitsberufe an."

Ein Beispiel: Eine Reinigungskraft mit einem Monatsgehalt von 1.400 Euro brutto zahlt derzeit rund 758,99 Euro Lohnsteuer im Jahr. Nach dem ÖGB/AK-Modell würde sie künftig weniger als die Hälfte zahlen müssen. "Auch diejenigen, die aufgrund ihres niedrigen Einkommens bisher gar keine Lohnsteuer zahlen mussten, sowie BezieherInnen niedriger Pensionen würden durch die höhere Negativsteuer profitieren. Und nicht zuletzt aus frauenpolitischer Sicht ist das ÖGB/AK-Modell ein Meilenstein, da gerade in den Niedriglohnbereichen überwiegend Frauen tätig sind", betont der vida-Vorsitzende.

"Jetzt geht es darum, rasch mit der Umsetzung einer Steuerreform zu beginnen", fordert Winkler: "Es gilt, so schnell wie möglich und nicht erst irgendwann die Lohnsteuer zu senken und die Kaufkraft zu stärken! Die Mitglieder des vida-Bundesvorstandes haben die Forderung des ÖGB nach einer sofortigen Steuerreform bereits im Juni mit einem einstimmigen Beschluss über alle Fraktionen unterstützt. Jetzt heißt es für uns dranbleiben und auch den Regierungsverantwortlichen klar zu machen, dass der von ÖGB und AK vorgeschlagene Weg ein guter für ganz Österreich ist. Ich bedanke mich außerdem bei all unseren BetriebsrätInnen und Mitgliedern, die uns bisher in beeindruckender Art und Weise beim Sammeln von Unterschriften für die Lohnsteuer-runter-Kampagne unterstützt haben", so Winkler abschließend.

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