Haimbuchner: Oberösterreich als VOEST-Standort sichern

FPÖ für Austritt aus KYOTO-Abkommen - Mit EU-Energiepolitik droht De-Industrialisierung

Linz (OTS) - "Wirtschaftsminister Mitterlehner ist gefordert, die restriktive und realitätsfremde Industrie- und Energiepolitik der EU zu stoppen." Dies forderte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner angesichts der aktuellen Aussagen von VOEST-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Eder, wonach bis zum Jahr 2019 eine Standortentscheidung getroffen werde. "Es muss alles daran gesetzt werden, dass der VOEST-Standort Linz und somit tausende Arbeitsplätze in Oberösterreich erhalten bleiben." Ziel der FPÖ sei ein Austritt Österreichs aus dem Abkommen von Kyoto:
"Es wurden der Wirtschaft nicht erreichbare Ziele aufgebürdet."***

Komme es zu keiner Änderung der EU-Energiepolitik und zu keinem längst überfälligen Ende der fragwürdigen CO2-Emissionszertifikate, droht eine De-Industrialisierung. "Wir haben bereits jetzt in Oberösterreich und im Zentralraum eine Rekordarbeitslosigkeit. Die Vernichtung von weiteren Arbeitsplätzen muss verhindert werden. Oberösterreich muss als VOEST-Standort über das Jahr 2019 hinaus gesichert werden. Denn steigt die Arbeitslosigkeit, sinkt die Kaufkraft und in weiterer Folge sind dann auch andere Wirtschaftsbranchen bedroht", so der FP-Landesparteiobmann.

Der negative EU-Wettbewerb - wem gelingt es schneller, die Schwerindustrie zu vertreiben - muss gestoppt werden. "Allein am Standort Linz ist die VOEST für mehr als zehntausend Menschen wichtiger Arbeitsgeber. Gibt es kein Umdenken auf dem Brüsseler Parkett, was die Umweltgesetzgebung betrifft, droht ein Aus der Produktionsstätten innerhalb der EU. Die Kyoto-Ziele haben sich längst überholt und sind nicht praxistauglich. Was bringt es, wenn unsere Industrie hunderte Millionen an Euro an Strafgeldern zahlt? Mit diesen Finanzmitteln könnten dringend benötigte Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden", schloss Haimbuchner. (schluss) bt

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Landesgruppe OÖ
Birgitt Thurner, Landespressereferentin
Tel.: 0732/736426 - 31 FAX: DW 15, Mobil: 0664/9072221
birgitt.thurner@fpoe.at
www.fpoe-ooe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLO0001