Hundstorfer garantiert Förderung von Arbeitslosen der Generation 50+

Bis 2016 stehen 370 Millionen für Projekte zur Verfügung

Wien (OTS/SK) - Sozialminister Rudolf Hundstorfer nahm heute, Montag, an der Präsentation des neuen Unterstützungspaketes des AMS Wien für Arbeitslose über 50 teil. "Mir ist es ein massives Anliegen, nicht nur für die junge Generation Projekte zu entwickeln und zu fördern, sondern auch für die Generation 50+. Ich bin daher sehr froh, dass es Initiativen wie "Early Intervention 50+" mit entsprechender Beratung und Schulungen gibt", betont Hundstorfer. Die Bundesregierung hat für das Jahr 2014 100 Millionen an Mitteln zur Verfügung gestellt, um spezielle Programme für diese Zielgruppe zu entwickeln. 2015 werden die Mittel sogar auf 120 Millionen erhöht. Auf die Bundeshauptstadt entfallen heuer 30 Millionen Euro. ****

Die Personengruppe 50+ steht laut Hundstorfer vor "besonderen Hürden, sich am Arbeitsmarkt zu behaupten. Und das, obwohl Menschen in diesem Alter mitten im Leben stehen". Zu den Herausforderungen in diesem Lebensabschnitt zählen gesundheitliche Probleme, die auftreten können oder auch steigende Anforderungen bei Qualifikationen, denen ältere ArbeitnehmerInnen entsprechen sollen.

Es sei laut Hundstorfer nicht einfach, einer Person, die immer gearbeitet und ihren Job verloren hat, zu vermitteln, noch einmal eine Fortbildung zu absolvieren. "Daher braucht es spezielle Betreuung und Zuwendung für die Personengruppe 50+, sei es in der Beratung sowie in der Weiterbildung und Re-Integration in den Arbeitsmarkt". Eines dieser Projekte ist die Interventionsstelle "Early Intervention 50+", die so früh wie möglich in der Phase der Erwerbslosigkeit mit Beratung und Schulungen zur Seite steht.

Zu den weiteren Maßnahmen des AMS, die das Sozialministerium unterstützt, zählen Eingliederungshilfen für den ersten Arbeitsmarkt, Beschäftigungen im zweiten Arbeitsmarkt sowie sogenannte Eingliederungsbeihilfen in Form von befristet geförderten Löhnen. Bis 2016 werden 370 Millionen Euro zur Förderung älterer arbeitsloser Menschen investiert. Pro Jahr sollen damit 20.000 Menschen einen Arbeitsplatz finden. Bis Ende August dieses Jahres konnten etwa 11.600 ältere Erwerbssuchende über die genannten Maßnahmen in Beschäftigung gebracht werden, davon 3.260 in Wien.

Hundstorfer versichert, dass die Frage älterer Arbeitsloser in Österreich weiterhin die volle Zuwendung seines Ressorts bekommen wird. "Wir werden hier nicht nachlassen, auch nicht bei der Subvention von Projekten."

An der Presskonferenz nahmen neben Rudolf Hundstorfer auch Petra Draxl, Landesgeschäftsführer des AMS Wien, sowie Alois Deutschmann und Bettina Hooshmandi der Personal- und Unternehmensberatung move.ment teil. (Schluss) kg/ps

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