FPÖ-Kickl: 20 Jahre AMS - "Arbeitslosen-Verwaltungsstelle" wird bejubelt

Hohe Ausländerarbeitslosigkeit erfordert sofortigen Stopp des Zugangs für Arbeitskräfte aus Bulgarien und Rumänien sowie sektorale Arbeitsmarktbeschränkungen

Wien (OTS) - "Während es im Winter 2014/2015 bis zu 500.000 Arbeitslose geben wird, bejubeln die Proporzzwillinge Herbert Buchinger und Johannes Kopf im AMS ein zweifelhaftes Jubiläum. Angesichts dieser Zahlen gibt es nichts zu feiern. Nach 20 Jahren AMS stehen wir vor einer Rekordarbeitslosigkeit", so heute FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl in Zusammenhang mit dem APA-Interview Buchingers.

"Laut Buchinger sollen in Zukunft die Befähigungen der Arbeitssuchenden im Vordergrund stehen. Hat das AMS bisher nicht nach Befähigungen die Arbeitslosen versucht wieder in Beschäftigung zu bringen? Wenn SPÖ-Genosse Herbert Buchinger nach 20 Jahren als AMS-Vorstand zu dieser 'neuen' Erkenntnis kommt, dann sollte er eigentlich selbst den Hut nehmen, und einmal ausprobieren wie sich das 'Skill-Matching' bei einem lupenreinen Parteigünstling wie ihm auswirkt", so Kickl. Buchinger setze zudem auf mehr Online-Recherche und weniger Berater - ein Offenbarungseid für das Selbstverständnis des AMS: "Der Service wird damit noch mehr zurückgefahren als es ohnehin schon ist." Dass Buchinger außerdem lediglich die offiziellen 5.500 Berater im Beschäftigungsstand des AMS nenne, nicht aber die Heerscharen von Vortragendenden in zumeist SPÖ-nahen Schulungsbetrieben, zeige, wie doppelzüngig die AMS-Spitze mit der Wahrheit umgehe. Immerhin sei es ein kleiner Lichtblick in Sachen Problembewusstsein, dass Buchinger eine "verfehlte Integrations- und Zuwanderungspolitik" für die hohe Ausländerarbeitslosigkeit verantwortlich mache. "Lösen kann man das Problem nur mit einem sofortigen Stopp des Zugangs für Arbeitskräfte aus den EU-Staaten Bulgarien und Rumänien sowie sektoralen Arbeitsmarktbeschränkungen in sensiblen Wirtschaftssektoren", so Kickl.

"Das AMS ist heute vor allem eine "Arbeitslosen-Verwaltungsstelle" und ein Rangierbahnhof, auf dem Arbeitslose zwischen Sinnlos-Kursen hin- und her geschoben oder - wenn gar nichts mehr geht - in die Selbstständigkeit abgeschoben werden. Hauptsache, raus aus der Statistik. Mit Rezepten à la Buchinger wird sich daran nichts ändern", kritisiert Kickl.

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