PVÖ-Glatz ad. Banken: Pensionistenverband fordert: Keine "Stornospesen" bei "IBAN-Verschreiber"

Banken verlangen bis zu 30 Euro für falsche IBAN - PVÖ fordert Banken auf, auf diese "unverhältnismäßig hohen" Zusatzgebühren zu verzichten

Wien (OTS/PVOE) - "Geht eine Überweisung aufgrund eines falschen IBAN nicht durch, verlangen einige Banken 'Stornospesen' von bis zu 30 Euro! Das geht aus einer aktuellen Meldung der Arbeiterkammer hervor. Besonders ältere Menschen, haben aber - gerade jetzt in der Anfangsphase - noch Schwierigkeiten mit der Umstellung von den bisherigen kurzen Kontonummern auf den deutlich längeren IBAN. Hier kann es durchaus passieren, dass es zu dem einen oder anderen 'Verschreiber' kommt", kritisiert Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs. Der PVÖ, die größte und mitgliederstärkste Vertretung der älteren Generation - auch in Konsumentenschutzfragen - fordert daher: "Die Banken müssen auf diese Zusatzgebühren verzichten!" ****

Offiziell ist es den Bankinstituten verboten für Rückbuchungen aufgrund von nicht korrekt eingetragenen Kontodaten Spesen zu verlangen. Rechtlich gedeckt sind lediglich Kosten für eine schriftliche Mitteilung, dass die Einzahlung nicht durchgeführt werden konnte. "Hier haben sich einige Geldinstitute unter dem Deckmantel der 'Stornospesen' aber ein Schlupfloch gesucht. Diese angebliche 'Bearbeitungsgebühr' von bis zu 30 Euro ist aber absolut unverhältnismäßig hoch", kritisiert Glatz und stellt abschließend klar: "Der Pensionistenverband wird dies genauestens beobachten! Sollten diese 'Wucher-Storno-Spesen' tatsächlich gängige Banken-Praxis werden, dann braucht es eine gesetzliche Regelung!" (Schluss)

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GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband
Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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