Bundesschulsprecher Faymann fordert gesetzliche Verankerung der SchülerInnenparlamente

Bundesobmann Felix Wagner freut sich auf Zusammenarbeit

Wien (OTS) - Heute, Montag, präsentierte der frisch gewählte Bundesschulsprecher Lukas Faymann bei einer Pressekonferenz in Wien seine Forderungen. Neben der Einführung einer echten modularen Oberstufe und mehr Mitsprachemöglichkeiten für die Schulpartner, legt Faymann seinen Fokus vor allem auf die gesetzliche Verankerung von SchülerInnenparlamenten. ****

Bei SchülerInnenparlamenten verfassen Schüler schulpolitische Anträge. Diese werden dann im Plenum diskutiert und zur Abstimmung gebracht. Daraus resultierende Forderungen werden über die Bundes-und Landesschülervertretungen an die Politik herangetragen.

"SchülerInnenparlamente zeigen, dass es den Schülerinnen und Schülern nicht egal ist, welche Entscheidungen getroffen werden und wie ihre Schule und Zukunft gestaltet wird. Die gesetzliche Verankerung der SchülerInnenparlamente wurde bereits im Regierungsprogramm festgeschrieben. Nun liegt es an der Politik, endlich Nägel mit Köpfen zu machen und die SchülerInnenparlamente gesetzlich zu verankern", so Bundesschulsprecher Faymann.

Weiters fordert Faymann die Einführung einer echten modularen Oberstufe. Dabei soll sich der Stundenplan neben Basismodulen, die verpflichtend besucht werden müssen und das nötige Maß an Allgemeinbildung vermitteln, hauptsächlich aus Wahlmodulen zusammensetzten. Faymann stellt fest: "Es ist schade, dass viele Schüler bis zur Matura Fächer besuchen müssen, bei denen sie längst wissen, dass sie weder darin weiterstudieren noch damit arbeiten wollen. Dabei geht Unterrichtszeit verloren, welche stattdessen in ihre individuellen Stärken investiert werden könnte."

Als Drittes wünscht sich Faymann mehr Mitspracherecht für alle Schulpartner: "Der Schulgemeinschaftsausschuss am Schulstandort muss gestärkt werden. Mehr Schulpartnerschaft gehört aber auch überschulisch, auf Landes- und Bundesebene gelebt. Durch die Verankerung von Landes- und Bundes-Schulgemeinschaftsausschüssen kann gewährleistet werden, dass die tatsächlich Betroffenen ihre ideale Schule mitgestalten können."

"Die Schülerunion kann die Forderungen des neuen Bundesschulsprechers nur unterstützen. Ich wünsche Lukas Faymann und seinem Team alles Gute für die Arbeit in diesem Jahr, ich bin sicher gemeinsam können wir viel erreichen!", so Bundesobmann Wagner abschließend.

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Lukas Faymann: http://bit.ly/VHWhsE
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Pressesprecher Schülerunion
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