Mehr Kundeservice bei Banken gefordert

Halbjahresrückblick

Wien (OTS) - Nach rückblickender Analyse hat die Presseabteilung des Konsumentenschutz Verbandes Österreich im ersten Halbjahr 2014 zwecks Berichterstattung von verschiedenen Banken knapp 550 Stellungnahmen eingefordert. Die meisten Schreiben ergingen an die UniCredit Bank Austria AG, gefolgt von der BAWAG und der Santander Consumer Bank. Der Rest verteilte sich relativ gleichmäßig auf sonstige Bankinstitute.

Die Meisten Probleme hatten die Verbraucher mit überhöhten Prämien für Risikoabsicherungen bzw. mit zu viel verrechneten Gebühren. Unverschämt hohe Überziehungszinsen und fällig gestellt Kredite waren dabei auch ein häufiges Streitthema.

Viele gegen die Interessen der Konsumenten

Am besten wird noch auf die Anliegen der Konsumenten bei der UniCredit und Erste Bank eingegangen. Bei diesen konnte berichtet werden, dass auch wenn unangenehme Situationen entstanden sind, diese noch am ehesten gewillt waren nach einer Lösung direkt mit dem eigenen Kunden zu suchen. Oft zeigten viele Banken leider keinen Willen zur Einigung, bis sich der Verbraucher an einen Rechtsanwalt gewandt hat und dadurch seine Entschlossenheit den Rechtsweg zu beschreiten gezeigt hat. In den meisten Fällen wurde dann seitens der Bank eine Verschwiegenheitserklärung gemeinsam mit einem "einmaligen" Angebot unterbreitet um das Problem sowie seine Lösung weiter totschweigen zu können.

Bankwechsel bringt bis zu 300,- Euro im Jahr Ersparnis und oft auch viel mehr!

"Wer überlegt seine Bank zu wechseln oder für seien Bedürfnisse eine neue sucht sowie die Konditionen vergleichen möchte, dem wird empfohlen sich regelmäßig bei anderen Banken umzusehen. Ein Giro-Konto von einer Bank zu einer anderen umzusiedeln ist heutzutage keine große Sache mehr", meint Lukas Bichl vom Konsumentenschutz Verband Österreich.

Viele Banken bieten ein Umzugsservice an. Nur Achtung vor "Schnäppchenangeboten" - jedenfalls immer genau lesen, was man unterschreibt - im Zweifelsfall sein Umfeld um Rat ersuchen oder sich beim Konsumentenschutz informieren, allenfalls einen Anwalt konsultieren.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des Konsumentenschutz Verbandes Österreich
Mag. Martin Miklanek
Korrespondent
martin.miklanek@konsumentenschutz.email
www.meinkonsumentenschutz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KON0001