Haimbuchner: Heimische Wirtschaft vor arbeitsplatzvernichtenden Sanktionen schützen

MAN-Kurzarbeit in Steyr erste massive Auswirkung am Wirtschaftsstandort Oberösterreich - weitere werden folgen

Linz (OTS) - Die Kurzarbeit bei MAN Steyr ab Oktober ist die erste massive Auswirkung für die Arbeitnehmer am Wirtschaftsstandort Oberösterreich. "Es ist leider davon auszugehen, dass dies erst der Beginn der Auswirkungen der Russland-Sanktionen auf den ohnehin angespannten heimischen Arbeitsmarkt ist. Russland ist ein wichtiger Handelspartner für viele Sparten und Betriebe in unserem Land. Noch hat die VOEST den Auftrag für die Southstream-Pipeline, weil laut Konzern diese Lieferungen noch nicht unter die Sanktionen fallen. Die weitere Zukunft von Aufträgen für die VOEST ist wohl ungewiss, vor allem wenn es zu einer weiteren Verschärfung der EU-Sanktionen kommt. Die heimische Wirtschaft verliert bereits jetzt Milliarden", sind für den Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner "diese EU-Sanktionen gegen Russland unsinnig. Da einige EU-Staaten nach Verschärfung der Maßnahmen laut rufen, drohen weitere Verluste für die Wirtschaft und die Arbeitnehmer." ****

"Österreich wäre gut beraten, die absolute Brüssel-Hörigkeit im Interesse der Menschen zu beenden. Andere Staaten - wie etwa Ungarn, Zypern, Rumänien, Finnland und Italien - trauen sich, skeptisch gegenüber der Wirkung der Sanktionen zu sein. Nur SPÖ und ÖVP nicken jeden Vorschlag der EU brav ab, sind weiterhin Musterschüler. Wir brauchen eine Allianz mit diesen Staaten, um unsere Wirtschaft zu schützen. Ausgetragen werden diese Sanktionen auf dem Rücken des kleines Mannes, die ersten Betroffenen sind jene 2.000 Arbeitnehmer bei MAN in Steyr", so Haimbuchner.

"Wir brauchen nicht Krisenpakete und Sozialpläne für Betriebe und Mitarbeiter, die von den Sanktionen betroffen sind. Wir brauchen ein rasches Ende der Sanktionen gegen Russland, um die heimische Wirtschaft und die Arbeitnehmer zu stärken. Jeder einzelne Arbeitsplatz, der auf Grund der Sanktionen verloren geht, ist ein Arbeitsplatz zu viel" betonte der FPÖ-Landesparteiobmann abschließend. (schluss) bt

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