FP-Gudenus: Moskauer Tage in Wien sind ein gutes Signal

Weitere Sanktionen gegen Russland schaden Österreich

Wien (OTS/fpd) - Gerade die Moskau-Tage in Wien sind ein wichtiges Signal in Richtung Russland, sagt der freiheitliche Klubobmann in Wien und stellvertretende Bundesparteiobmann, Mag. Johann Gudenus. "Gerade jetzt, wo die EU laut neuerlich Sanktionen gegen Russland beschlossen hat, wäre es wichtig, dass Österreich seine neutrale Position wahrt."

Nicht zuletzt sind die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Österreich ein wesentlicher Punkt, Russland auf Augenhöhe zu begegnen sowie weitsichtig und klug zu verhandeln. "Die Brechhammer-Methode wird den Ukraine-Konflikt nicht lösen, könnte aber für eine Eiszeit zwischen Europa und Russland sorgen, die sich nur nachteilig auf uns auswirkt", sagt der Freiheitliche.

Dass das Gesprächsklima zwischen Moskau und Wien immer noch vorhanden und dabei auch nicht das schlechteste ist, haben die Moskau-Tage bewiesen. "Man sollte daran auch festhalten, anstatt blind den Vorgaben der Europäischen Kommission zu folgen und, wie es Faymann und Co. gemacht haben, den neuerlichen Sanktionen zustimmen", warnt Gudenus. Das marionettenhafte Gehabe des offiziellen Österreichs, nämlich in vorauseilendem Gehorsam jeder Idee der EU oder sogar der USA zuzustimmen, ist erbärmlich. Schon jetzt spürt man in Österreich die Auswirkungen der Sanktionen, weitere werden die die Situation nur weiter verschlechtern. "Es ist nicht die Aufgabe Österreichs, bei den weltpolizeilichen Ambitionen der USA durch den Handlanger EU mitzuspielen. Vielmehr ist es unsere Aufgabe, als neutraler Staat zu vermitteln und ein gutes Gesprächsklima für einen fruchtbaren Verhandlungsboden zu schaffen", schließt Gudenus. (Schluss)eh

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