Fahrzeughandel gegen die Streichung der Steuerbegünstigung bei Dienstfahrzeugen

Fahrzeughandelsobmann Ernst warnt vor den Folgen: Konjunkturimpuls durch Ankauf von Dienstwägen würde wegfallen - Vermehrte Nutzung von Privatfahrzeugen

Wien (OTS/PWK583) - Der österreichische Fahrzeughandel spricht sich vehement gegen den von WIFO-Chef Karl Aiginger vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung aufs Tapet gebrachten Vorschlag zur Streichung der steuerlichen Begünstigung bei Dienstwagen aus: Burkhard Ernst, Obmann des Bundesgremium des Fahrzeughandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), warnt:
"Das hätte nämlich erstens zur Folge, dass Arbeitnehmer vermehrt ihre privaten Fahrzeuge nutzen würden. Das brächte erhebliche ökologische Nachteile, da diese Fahrzeuge erfahrungsgemäß überwiegend älter sind als meist neue Dienstwagen. Dabei spielt auch der Sicherheitsfaktor eine wesentliche Rolle."

"Des Weiteren wird durch den Ankauf neuer Dienstwägen die Konjunktur angekurbelt. Dieser Konjunkturimpuls würde dann wegfallen," so Ernst weiter.

Derzeit sind für Arbeitgeber in Österreich Fahrzeugkosten für Pkws und Kombis (aus Anschaffung, Ausstattung, Betrieb) laut Steuerrecht bis maximal 40.000 Euro absetzbar. (JR)

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Tel.: 05 90 900 - 3352
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