SP-Strobl: Bitte nachrechnen, liebe ÖVP!

Wien (OTS/SPW-K ) - "Die publizierten Gebührenerhöhungen der ÖVP stimmen nicht!", macht SP-Gemeinderat, Finanz- und Wirtschaftssprecher Friedrich Strobl deutlich. "Rechnen sollte man allerdings schon können, Herr Juraczka. Birnen mit Äpfel zu vergleichen ist hierbei nicht zielführend."

ÖVP-Rechnung: Im von der ÖVP ausgewählten Betrachtungszeitraum 10/2010 bis 07/2014 erhöhte sich die Wassergebühr um 38,4 % (VPI +8,9 %). Die Wassergebühr wurde davor - von 1995 bis 2012 - nicht erhöht. 2012 erfolgte eine 33-prozentige Erhöhung und 2014 eine Valorisierung um 4 %, sodass sich in Summe die von der ÖVP genannte 38,4-prozentige Gebührenerhöhung ergibt.

Seriös vergleichen lässt sich diese nach 16 Jahren erfolgte Anpassung der Wassergebühren jedoch nur mit der Verbraucherpreisentwicklung im gleichen Beobachtungszeitraum:

01/1995 - 07/2014: VPI + 43,7 % 01/1995 - 07/2014: Wassergebühr + 38,5 %

"Somit erfolgte auch mit der 33-prozentigen Gebührenerhöhung eine moderate Anpassung unterhalb der Verbraucherpreisentwicklung, Herr Juraczka!", so der SP-Gemeinderat.

"Geht es ihnen ums Volk, so hat man die Wahl, zwischen günstigem Wohnraum oder den von ihnen geforderten Mieterhöhungen. Geht es ums Volk, so hat man die Wahl, zwischen einer Jahreskarte um 365 Euro oder den von ihnen geforderten Einsparungen bei den Wiener Linien, wobei sich die Jahreskarte auf 1.365 Euro verteuern würde. Geht es ums Volk, so hat man die Wahl, zwischen einer sozial bewussten Reform des Gesundheitsbereichs, oder einer Budgethalbierung mit katastrophalem Ausmaß für alle Betroffenen, wie die Wiener ÖVP es möchte", so Strobl.

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