RfW-Krenn zu Leitzinssenkung: Diese löst nicht die Probleme der Kreditbeschaffung

Basel III, fehlende Konjunkturmaßnahmen und schrumpfende Kaufkraft sind nach wie vor die negativen Hauptindikatoren

Wien (OTS/RfW) - "Die dahin dümpelnde Wirtschaft kann nur durch eine deutliche Entlastung bei den Lohnnebenkosten (Mehr Netto vom Brutto) sowie einer Entlastung von Unternehmenssteuern und Abbau von Bürokratieschikanen wieder in Schwung gebracht werden", so RfW-Bundesobmann WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn in einer ersten Reaktion. "Jede Reformverzögerung der Regierung wird an der Ist-Situation nichts verändern, sondern die Spirale noch weiter nach unten drehen. Daran wird auch die jüngste Leitzinssenkung nichts ändern", so Krenn weiter.

"Hinzu kommt, dass die Zinssenkungen nur selten an die KMU-Kreditnehmer weitergereicht werden. Die Basel III-Restriktionen, die die Kreditvergabe für kleinere Unternehmen massiv erschwert, alternative Finanzierungsformen (Stichwort Crowdfunding) stecken in den Kinderschuhen fest und privates Beteiligungskapital ist sowieso kaum noch zu finden. Damit die Investitionen und die Binnennachfrage wieder steigen sind zumindest diese Hausaufgaben zu machen", so Krenn abschließend.

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