Wiener ÖVP will "sofortigen Gebührenstopp"

Fordert "Entlastung von Menschen, Impulse für Wirtschaft"

Wien (OTS/RK) - Das Valorisierungsgesetz habe "keinen Platz in dieser Stadt" - mit diesen Worten hat Manfred Juraczka, Landesparteiobmann der Wiener ÖVP, heute Freitag einen "sofortigen Gebührenstopp" eingefordert. Kommunale Abgaben und Gebühren seien in den vergangenen vier Jahren rot-grüner Stadtregierung um 17,7 Prozent erhöht worden, die Inflationsrate sei im selben Zeitraum aber nur um 8,9 Prozent gestiegen. Eine dreiköpfige Familie müsse demnach 400 Euro mehr an Gebühren zahlen als noch im Wahljahr 2010, rechnete Juraczka vor. Wien habe kein Einnahmenproblem sondern benötige mehr Effizienz: "Es gilt da zu sparen, wo es unbequem ist, nämlich bei der Verwaltung." So hätten die Wiener Linien 734 Millionen Euro an Zuschüssen aus dem Stadtbudget erhalten; Wiener Wohnen wiederum erwirtschafte "dreistellige Millionenverluste". Ein Gebührenstopp, wie die ÖVP ihn fordere, entlaste die Menschen und setze zudem positive Signale für die Wirtschaft.

Weitere Informationen: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien, Tel. 4000 - 81913 bzw. www.oevp-wien.at. (Schluss) esl

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