Leichtfried: Deutschland handelt bei Gigaliner-Entscheidung gegen BürgerInnen-Interessen

S&D-Vizepräsident kritisiert nationale Ausweitung der Tests mit Riesenlastern

Wien (OTS/SK) - Jörg Leichtfried konnte im April dieses Jahres als europaweiter Gigaliner-Chefverhandler ein grenzüberschreitendes Fahren der Riesenlaster verhindern. Nun will Deutschland aber auf seinem Bundesgebiet die Testphase mit Gigaliner auf 120 Strecken und insgesamt 10.150 Kilometern ausweiten. "Das ist nach der Ausländer-Maut eine weitere Fehlentscheidung des CDU-Verkehrsministers Alexander Dobrindt. Gigaliner dürfen jetzt auf fast der Hälfte des deutschen Autobahnnetzes unterwegs sein. Und das, obwohl laut Umfragen zwei Drittel der Deutschen Riesen-Lkw ablehnen", sagt Leichtfried, Mitglied im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments. ****

Der SPÖ-Europaabgeordnete ist mit der europaweiten Lösung zufrieden. Leichtfried: "Damit bleiben die Nachbarländer Deutschlands, wie etwa Österreich, von den ökologischen und finanziellen Nachteilen verschont." (Schluss) eg/mp

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