Geheime Hinterleute, rätselhafte Millionen: Dossier hat Gründung und Aufstieg der Gratiszeitung "Heute" untersucht

Wien (OTS) - Der Aufstieg der Gratiszeitung "Heute" ist beispiellos. In sechs Jahren wird sie zum Marktführer in Wien und liegt zum 10-jährigen Jubiläum österreichweit auf Platz 2. Die öffentliche Hand leistet einen massiven Beitrag zum Erfolg. Wer profitiert ist unklar, die Hinterleute sind in einem Netz aus Treuhändern und Privatstiftungen versteckt. Dossier hat die Gründung von "Heute" untersucht. Die 10-teilige Serie "Im Netz der Gratiszeitung" lesen Sie ab heute auf www.dossier.at. Vorab drei neue Fakten:

1. Dossier-Recherchen zeigen: "Heute" gehört schon am Tag der Gründung nicht einer, sondern mindestens zwei Personen - im Verhältnis 74 zu 26 Prozent. Die Hinterleute sind bis heute unbekannt.

2. Ohne mögliche Rabatte fließen 84 Millionen Euro von öffentlichen Stellen und Unternehmen an "Heute". 41,5 Millionen Euro schalten die Stadt Wien und ihre Unternehmen, fünf Millionen kommen aus Ressorts und Firmen, für die Werner Faymann letztverantwortlich war oder ist.

3. Drei Monate vor der Gründung des Verlags hinter "Heute" erhöht der damalige SPÖ-Wohnbaustadtrat Werner Faymann die Werbeausgaben der MA 50 um 1,2 Millionen Euro für eine Kampagne zwischen August und Oktober 2004. "Heute" erscheint am 6. September 2004 zum ersten Mal.

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Florian Skrabal
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florian.skrabal@dossier.at

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