- 02.09.2014, 19:00:10
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Karlheinz Töchterle: Wichtigster Treiber von Innovation sind Wissenschaft und Forschung
ÖVP-Wissenschaftssprecher gratuliert neuem StS Mahrer - zusätzliche Mittel f. Hochschulen u. Forschungseinrichtungen prioritär, aber auch organisatorische Maßnahmen
Utl.: ÖVP-Wissenschaftssprecher gratuliert neuem StS Mahrer -
zusätzliche Mittel f. Hochschulen u. Forschungseinrichtungen
prioritär, aber auch organisatorische Maßnahmen =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Der wichtigste Treiber von Innovation sind
Wissenschaft und Forschung, und diese Innovationen sind es, die wir
als notwendige Basis für den Erfolg Österreichs im internationalen
Wettbewerb brauchen", unterstrich ÖVP-Wissenschafts- und
Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle bei der heutigen Debatte
im Parlament. Angesichts der Regierungsumbildung sieht er eine
"Chance für eine weitere Stärkung von Wissenschaft und Forschung",
wünscht dem neuen Staatssekretär Dr. Harald Mahrer viel Erfolg und
sichert ihm seine Zusammenarbeit und Unterstützung zu. "Wir haben
viel zu tun", sprach sich Töchterle sowohl für eine Verbesserung der
finanziellen wie auch organisatorischen Rahmenbedingungen in
Wissenschaft und Forschung aus.
Prioritär stehen im Herbst nun die Budgetverhandlungen für die
Universitäten (Leistungsvereinbarungen 2016 - 2018) an. "Die
finanzielle Basis gilt es zu sichern, und ich hoffe, dass dies auch
in der neuen Konstellation gelingt. Auch wenn generell keine großen
Spielräume vorhanden sind: Die zusätzlichen Mittel muss es geben."
Auch die Fachhochschulen gelte es weiter auszubauen und finanziell
abzusichern. "Das Geld allein ist es aber nicht", verwies Töchterle
etwa auch darauf, dass die öffentliche Hand in Österreich im
internationalen Vergleich viel Geld in Wissenschaft und Forschung
investiere. Es gehe auch darum, mehr private Mittel zu lukrieren.
Gerade in diesem Bereich sei der neue Staatssekretär aufgrund seiner
bisherigen beruflichen Erfahrung ein Hoffnungsträger, nannte der
ÖVP-Wissenschaftssprecher etwa das Stiftungsrecht.
Weiters sprach Töchterle die "Beliebigkeit" beim Studienrecht an und
plädierte für Reformen in diesem Bereich. "Es braucht nicht nur
Masse, sondern auch Klasse." Es müsse an den Universitäten "Qualität
einziehen. Geben wir den Universitäten jene Rahmenbedingungen, mit
denen sie Qualität leben und erleben können. Das ist auch wichtig in
Hinblick auf die internationale Konkurrenzfähigkeit." Ebenso sind aus
Töchterles Sicht weitere Verbesserungen für den wissenschaftlichen
Nachwuchs zentral, da müsse man auch eine gewisse Mobilität
"aushalten und fördern - sie ist schließlich ein Wesen von
Wissenschaft und Forschung." Abschließend wehrte sich Töchterle
dagegen, jeden Bildungs- und Ausbildungsweg außerhalb der Universität
als "Sackgasse" zu benennen. "Ein Lehrberuf oder ein anderer Beruf
sind keine Sackgasse."
(Schluss)
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