Blecha: Steuerentlastung ist überfällig und unerlässlich

Pensionistenverbands-Kampagne für "Mehr Geld im Börsel!"

Oberwart (OTS/PVOE) - "Jetzt kommt ein neuer Finanzminister! Der Pensionistenverband begrüßt das und wir sind als stärkste Interessensvertretung der älteren Generation sofort zu konstruktiven Gesprächen bereit. Klar ist: eine Steuerentlastung ist überfällig und unerlässlich!", sagte Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha beim Seniorentag der INFORM-Messe in Oberwart (Burgenland). ****

Unterschriftenaktion des Pensionistenverbandes

Der Pensionistenverband macht weiter Druck und hat eine große Unterschriftenaktion unter dem Motto "Mehr Geld im Börsel" gestartet. Blecha: "Wir machen weiter Druck! Denn: Es gab im ersten Halbjahr ein 1,8 Milliarden-Plus bei den Steuereinnahmen, das in erster Linie von den Beschäftigten und Pensionisten kommt. Die Einnahmen der Lohnsteuer werden heuer erstmals die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer übersteigen. Das heißt: Die Österreicherinnen und Österreicher zahlen zu viel Lohnsteuer und haben dadurch zu wenig Geld für den Konsum", so Blecha.

Die Unterschriftenaktion des Pensionistenverbandes hat 5 Ziele:

*Die uneingeschränkte Abgeltung der Teuerung bei der jährlichen Pensionsanpassung
*Den Einstiegssteuersatz auf 20 Prozent senken (derzeit 36,5 Prozent) *Flachere Steuerstufen
*Gutschriften für Kleinstpensionen(= "Negativsteuer") *Preissenkungen bei Energie und Kampf gegen zu hohe Preise in den Supermärkten

Pensionen-Plus 2015, Strompreise sinken

"Zwei wesentliche Forderungen der Pensionistenverbands-Kampagne 'Mehr Geld im Börsel' konnten wir bereits durchsetzen und werden erfüllt:
2015 gibt es die nachträgliche Wertanpassung der Pensionen und bereits ab kommenden Oktober sinken in Ost-Österreich die Strompreise!" freut sich Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha. "Das zeigt: Die konsequente Arbeit als Interessensvertretung, die wir mit einer großen Unterschriften-Aktion des Pensionistenverbandes kampagnisieren, wirkt", betont Blecha und stellt gleichzeitig unmissverständlich klar: "Der Pensionistenverband lässt nicht locker! Ganz im Gegenteil: Jetzt müssen weitere Entlastungen für Österreichs Pensionisten folgen - durch die Steuerreform und durch harte Preiskontrollen in den Supermärkten zum Kampf gegen den ungerechtfertigten 'Österreich-Aufschlag'! Und selbstverständlich müssen die Strompreise auch in den westlichen Bundesländern gesenkt werden!"

1,7 Prozent Pensionsanpassung nicht kleinreden

"Dass den Pensionisten im kommenden Jahr die Teuerung wieder abgegolten wird, ist ein wichtiger Erfolg, der nicht kleingeredet werden darf. Denn Pensionsanpassungen sind derzeit in Europa die Ausnahme und die sattsam bekannten Pensionsexperten und diverse NEO-Politiker werden nicht müde zu fordern, dass die Pensionen gekürzt werden müssen", sagte Blecha beim Seniorentag der INFORM-Messe in Oberwart. "Österreichs Pensionisten wissen aber auch - und kritisieren völlig zu Recht - dass es sich bei der 1,7-prozentigen Anpassung im kommenden Jahr um die rückwirkende Abgeltung der durchschnittlichen Teuerung nach dem Verbraucherpreis-Index vom August 2013 bis 2014 handelt und nicht um die Teuerung, die sie heute tagtäglich im Geldbörsel spüren! Daher fordern wir rasch weitere Entlastungen! Wir fordern eine Steuerreform, die bereits ab 2015 spürbar sein muss und einen Teuerungsstopp in den Supermärkten, Mietobergrenzen, eine Preis-Bremse für Energie und einen Zinsdeckel für Überziehungszinsen", stellt Blecha klar.

Strompreise in Ost-Österreich sinken - Westen muss folgen

Dass die EAA (Wien Energie, EVN und Energie Burgenland) ihre Strompreise ab 1. Oktober 2014 um zehn Prozent senken, ist, so Blecha "ein erster spürbarer Erfolg". Es sei aber "absolut nicht nachvollziehbar", warum die Preise in Westösterreich auf ihrem hohen Niveau bleiben. "Der Pensionistenverband fordert daher, dass Energieanbieter künftig verpflichtet sind sinkende Preise auf dem Weltmarkt an die Endverbraucher weiterzugeben", so Blecha abschließend. (Schluss)

Info:

Die Unterschriften-Aktion "Mehr Geld im Börsel" kann in allen Ortsgruppen und Landessekretariaten des Pensionistenverbandes Österreichs sowie online unter www.pvoe.at unterschrieben werden.

Rückfragen & Kontakt:

GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband
Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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