APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Spindelegger, Mitterlehner und Faymann aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 22.08.2014 bis 28.08.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Finanzminister und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP). Der ÖVP-Obmann lud am Dienstagmorgen überraschend zu einer Pressekonferenz. In einer sechsminütigen Erklärung gab Spindelegger seinen Rücktritt aus allen Ämtern bekannt. Dieser kam auch für die meisten seiner Kritiker überraschend. Spindelegger hatte seine engsten Mitarbeiter erst am Montag von seiner Entscheidung in Kenntnis gesetzt. Die übrigen Regierungsmitglieder und die Landeshauptleute wurden erst unmittelbar vor der Pressekonferenz informiert. In den Tagen davor musste der Vizekanzler von den VP-Landeschefs Wallner, Pühringer und Platter öffentliche Kritik für seine Politik einstecken. Als zentralen Grund für seinen Rücktritt nannte Spindelegger mangelnde "Loyalität und Paktfähigkeit" in seiner eigenen Partei.

Als Neueinsteigerin der Woche etablierte sich die Frauenvorsitzende der SPÖ Oberösterreich Sonja Ablinger. Für Aufregung und Kritik sorgte in der vergangenen Woche die Nominierung von Gewerkschafter Walter Schopf für das Mandat der verstorbenen Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Schopf ist zwar der Listennächste, doch konnte sich Ablinger berechtigte Hoffnungen machen, da sich das interne Statut der SPÖ eine Frauenquote von 40 Prozent auferlegt und diese aktuell nicht erfüllt. Vor allem die SPÖ-Frauen, unter anderem die Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger, reagierten empört und kritisierten die eigene Parteiführung. Der Vorschlag Schopf wurde dennoch angenommen. Bundeskanzler Faymann sprach von einem "Dilemma" und versprach "eine Lösung bis zum Parteitag im November".

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