BZÖ-Werthmann: Klares Nein zu einer Europäischen Arbeitslosenversicherung

Weitere Transferzahlungen stürzen auch die Nettozahler-Länder in noch mehr Schulden

Wien (OTS) - "Bei der konstant steigenden Arbeitslosigkeit in der EU und den mehr als desaströsen Staatshaushalten sehen wir eine Europäische Arbeitslosenversicherung für nicht verantwortbar", hielt heute die Europasprecherin des BZÖ Mag. Angelika Werthmann fest.

"Wir halten in der EU bei einer Zahl von mehr als 26 Millionen Arbeitslosen, in Österreich haben wir die höchste Arbeitslosigkeit seit dem 2. Weltkrieg, immer mehr Österreicherinnen und Österreicher schauen der Armut direkt ins Auge. Noch mehr Transferzahlungen rücken die Nettozahler-Länder wohl noch eher an den Abgrund und das zum Nachteil unserer Bürgerinnen und Bürger", warnt Werthmann.

Dass ein solches Konzept für wirtschaftliche Stabilität sorge und die Wirtschaft beleben könne, sei eine sehr kurzsichtige Denkweise. "Was wir in der EU brauchen, sind langfristige Lösungen - und die fangen bei einer sorgfältigen Sanierung der Staatshaushalte an. Alles andere bedeutet noch mehr Schulden, die sich Österreich schon gar nicht leisten kann", fährt Werthmann fort. "Vor allem sind die Kosten für die einzelnen Länder nicht absehbar. Sozialleistungen müssen Aufgabe der Mitgliedstaaten bleiben", so Werthmann abschließend.

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