Dschungel zelebriert zehn

Ein Jahrzehnt Theaterhaus für junges Publikum im Museumsquartier - Start in 11. Saison

Wien (OTS) -

Diese Meldung wurde korrigiert Neufassung in Meldung OTS0137 vom 28.08

"Wir öffnen alle Türen". 2004 zum Leben erweckt begeht
der Dschungel Wien - Theaterhaus für junges Publikum - heuer seinen zehnten Geburtstag. Stefan Rabl, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer und Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny zogen heute, Donnerstag eine beeindruckende Bilanz: Rund 7.600 Veranstaltungen lockten über eine halbe Million BesucherInnen an. Es sei eine wichtige Entscheidung gewesen das Theater zu gründen, so Mailath im Rahmen der Pressekonferenz. Ein wesentlicher Grundsatz des Dschungels laute, das junge Publikum ernst zu nehmen "und das passiert hier tagtäglich".

Gefeiert wird mit dem Geburtstagsprojekt "GroßStadtDschungel" von 25. bist 28 September. Alle Fenster und Türen der Räumlichkeiten des Dschungel Wien werden in Richtung Mariahilfer Straße offen stehen und die Einkaufsstraße mit dem Museumsquartier verbunden. So werde u.a. Schwellenangst abgebaut, ein Ziel, das die Arbeit des Dschungel täglich verfolgt, erklärte Rabl. An den vier Tagen werden zudem gratis Konzerte, Workshops, Performances, Videoinstallationen sowie Theater, Tanz und Musik geboten.

Bilanz 2013/2014

Das Theater blickt nicht nur auf ein erfolgreiches Jahrzehnt, sondern ebenso auf eine erfolgreiche Saison 2013/2014 zurück. Es gab 941 Gesamtveranstaltungen, davon 637 Theatervorstellungen und 63.378 GesamtbesucherInnen. Das entspricht einer Gesamtauslastung von fast 80 Prozent. Die insgesamt 72 Theaterproduktionen setzten sich aus 63 nationalen und 10 internationalen Produktionen zusammen.

Start in die 11. Saison

Neben dem viertägigen Geburtstagsprojekt wartet auf das junge Publikum auch in der 11. Saison ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot mit zahlreichen Premieren und Uraufführungen.

Zu den Programmhighlights zählt etwa "The Making of Österreich". Eine Revue mit Austrofred, die ab 18. September in den barocken Dachböden des MuseumsQuartiers aufgeführt wird. Das Stück basiert auf dem amerikanischen Film-Musical "The Sound of Music".

Am 29. Oktober wird "Name: Sophie Scholl" uraufgeführt, ebenfalls an einem außergewöhnlichen Ort: im Schwurgerichtssaal der Wiener Landesgerichts.

Auch in der kommenden Saison stehen wieder Projekte mit interkulturellem und gesellschaftspolitischem Hintergrund auf dem Programm. So feiert am 5. September das Stück "Romeo und Julia -freestyle" Premiere. Ein Schauspiel mit Tanz und Musik in dem neben professionellen SchauspielerInnen, Jugendliche mit Fluchterfahrung die Liebesgeschichte interpretieren. Regie führte Hilde Dalik, Michael Ostrowski fungiert unter anderem als Erzähler in Video-Einspielungen.

Weitere Informationen und Details zu den Veranstaltungen unter www.dschungelwien.at (Schluss) tai

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