AKV- Kukacka: Reinhold Mitterlehner sollte christdemokratische Grundsätze mit liberal-konservativen Ordnungsvorstellungen verbinden

Respekt vor Spindelegger – hat sich keinem vordergründigen Populismus gebeugt.

Wien (OTS) - Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände Österreichs (AKV) wünscht dem neuen Vizekanzler und ÖVP Bundesparteiobmann Dr. Reinhold Mitterlehner - der mehreren unserer Verbände angehört - viel Kraft, Erfolg und auch die notwendige "politische Fortune", für seine neuen Aufgaben und die großen Herausforderungen vor denen er steht.

Es geht um nichts weniger als um Fortbestand der ÖVP als größter bürgerliche Kraft in diesem Land, mit einem klaren christlich-demokratischen und liberal-konservativem Profil, stellt der AKV- Vorsitzende Mag. Helmut Kukacka fest. Er sei überzeugt, daß Reinhold Mitterlehner alle persönlichen Voraussetzungen mitbringt, christdemokratische und wertkonservative Grundsätze mit liberal -konservativen wirtschaftspolitischen Ordnungsvorstellungen zu verbinden und die ÖVP als breite politische Mitte dieses Landes zu positionieren, erklärt Kukacka.

Dabei sollte die "Soziale Marktwirtschaft" als der wirtschaftspolitische "Markenkern" der ÖVP stärker herausgestellt werden, denn in ihr verbinden sich die Innovationskraft von Markt und Wettbewerb mit dem sozialen Ausgleich in der Gesellschaft.
Notwendig wird auch es sein, der ÖVP eine klare Führung zu geben, um die Partei und ihre komplexe Struktur zu in einer stärkeren Integration zu zwingen, und das seit Jahren grassierende "Iloyalitätsgen" in der Volkspartei zu entschärfen.
Die AKV bedankt sich aber auch beim zurückgetretenen Vizekanzler Michael Spindelegger für seine langjährige politische Arbeit in schwierigen Spitzenfunktionen, für sein Eintreten für christliche Werte in Politik und Gesellschaft und für seine aufrechte und konsequente persönliche Haltung, die sich auch in seiner Rücktrittserklärung gezeigt hat.

Michael Spindelegger ist immer klar zu seinen politischen Überzeugungen gestanden und hat sich nicht vor vordergründigem wahlpolitschen Populismus gebeugt, sondern hat aus seiner "christlichen Verantwortung" heraus, das Gemeinwohl vor sein politisches Überleben gestellt.

Dafür hat er hohen Respekt und große Anerkennung verdient, schloss Kukacka.

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