Rossmann zu Steuerentlastung: Neuer ÖVP-Chef muss mehr Bewegung bei vermögensbezogenen Steuern zeigen

Gerechtes Steuersystem braucht faire Beteiligung der Reichen

Wien (OTS) - Der designierte Parteichef der ÖVP und Vizekanzler Reinhard Mitterlehner schließt die Vermögen- sowie Erbschafts- und Schenkungssteuer zur Gegenfinanzierung der Steuerentlastung aus. "Das Gezerre um die Gegenfinanzierung muss ein Ende finden. Mitterlehner ist gut daher gut beraten, mehr Bewegung bei vermögensbezogenen Steuern zeigen als sein Vorgänger. Schließlich erwarten sich die Menschen mehr Geld im Börsel", so Bruno Rossmann, Budgetsprecher der Grünen.

Angesichts der hohen steuerlichen Belastung des Faktors Arbeit, seit Jahren stagnierender Netto-Realeinkommen und der kalten Progression fordert Rossmann eine rasche Entlastung vor allem der kleineren und mittleren Einkommen. "Österreich ist ein Höchststeuerland für Selbstständige Unselbstständige, aber ein Niedrigststeuerland für Superreiche und Millionenerben. Ein gerechtes Steuersystem kann daher an einer fairen Beteiligung der Reichen und Superreichen nicht vorbei", so Rossmann. Gleichzeitig muss die kommende Steuerreform genutzt werden, um das Steuersystem zu ökologisieren und zu vereinfachen.

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